Kakerbeck l Das Kakerbecker „Zwergenland“ wird erneut zur Großbaustelle. Nachdem dort im Zeitraum 2013/14 der Krippenbereich über das sogenannte U-3-Förderprogramm und für mehr als 111 000 Euro umfassend saniert worden war, ist nun der alte Gebäudetrakt, der sich im Vorderbereich, also direkt an der Straße Unter den Eichen, befindet, an der Reihe.

Dafür nutzt die Stadt Kalbe das Stark-V-Programm, für das es 100 Prozent Fördermittel gibt. Kommen keine unvorhergesehenen Mehrausgaben hinzu, beläuft sich die Investitionssumme auf rund 157 000 Euro. Die Vergaben sind bereits erfolgt. Und es hat auch schon eine erste Beratung mit den beauftragten Firmen gegeben. Demnach sollen die Arbeiten im August/September beginnen. Allerdings werden sie sich über mehrere Monate erstrecken. Und das bedeutet: Es wird während des laufenden Betriebes gebaut. Eine Herausforderung für Erzieherinnen, Kinder und Eltern. Denn anders als beim „Märchenland“ Kalbe, wo ebenfalls gerade eine umfangreiche Sanierung begonnen hat (Volksstimme berichtete), soll für die älteren „Zwergenland“-Kinder kein Ausweichquartier genutzt werden. Stattdessen soll die Baumaßnahme abschnittsweise erfolgen, wie Frank Wulff vom Bauamt Kalbe informierte.

Sämtliche Räumlichkeiten im alten Gebäudetrakt, der bislang nur von draußen richtig hübsch aussieht – 2009 war die Fassade gedämmt und neu gestaltet worden – sollen modernisiert werden. Das heißt, dass im „Zwergenland“ verschiedene Gewerke tätig werden. Es erfolgen Abbruch-, Trockenbau-, Fliesenleger-, Tischler-, Asphaltierungs-, Maler- und Fußboden- sowie Sanitär- und Elek-troarbeiten.

Im „Zwergenland“ werden laut Stadtverwaltung aktuell 24 Krippen- und 38 Kindergartenkinder betreut. Der Hort, der ebenfalls dazugehört, verfügt über ein separates Gebäude. Auch er ist voll ausgelastet und soll daher demnächst einen Anbau erhalten.