Gardelegen l Noch sind die Grundstücksfragen nicht abschließend geklärt, aber man sei „auf gutem Wege“, sagte Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig im Nachgang der jüngsten Stadtratssitzung. Es geht konkret um das neue Eigenheimgebiet, das die Stadt an der Verlängerung der OdF-Straße ausweisen will. Dazu liegt der Entwurf eines Bebauungsplanes vor, der auch die einhellige Zustimmung im Stadtrat fand.

SPD-Stadtrat Ulrich Scheffler erkundigte sich nach den Eigentumsverhältnissen für dieses Gebiet. Ein Teil gehöre der Gardeleger Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt. Und ein Teil des Areals sei im Besitz der Gardeleger Wohnungsgenossenschaft (WGG). „Mit der Wobau sind wir uns einig“, sagte Zepig. Mit der WGG sei man noch in Preisverhandlungen. Ein abschließender Vorschlag seites der WGG liege vor. „Wir sind kurz vor dem Abschluss“, so Zepig. Denn gebaut werden könne erst dann, wenn die Grundstücksfragen geklärt sind.

29.000 Quadratmeter großes Areal

Und das sollte nach den Vorstellungen des Stadt-Bauamtsleiters Engelhard Behrends recht bald sein, denn die zentrumsnahen Bauplätze dürften attraktiv sein. Schule, Kita und Einkaufsmöglichkeiten liegen quasi vor der Haustür und sind fußläufig gut erreichbar. Die Erschließung des Gebietes ist jedenfalls noch für dieses Jahr geplant.

Das Gelände an der Bertolt-Brecht-Straße, Verlängerung OdF-Straße, ist knapp 29.000 Quadratmeter groß. Etwa 21.000 Quadratmeter Land könnten für Häuslebauer zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt geht von bis zu 20 Bauplätzen aus – je nachdem, wie die Wünsche der Bauherren in puncto Grundstücksgröße aussehen. Die Erschließung des Areals mit Abriss der dort noch stehenden alten Garagen ist im Haushalt mit etwa 800.000 Euro veranschlagt.