Dannefeld l Glück im Unglück hatten am Montagabend (21. Dezember) zwei Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses in Dannefeld (Altmarkkreis Salzwedel) bei Gardelegen. Die beiden Männer hielten sich im Obergeschoss auf, als aus noch ungeklärter Ursache im unteren Teil des Gebäudes ein Ölofen in Flammen aufging.

Dort war auch ein Antiquitätenhandel untergebracht. Noch bevor die Betroffenen das Feuer bemerkten, entdeckten Nachbarn den Brand und schlugen Alarm. So gelangten die Bewohner trotz der starken Rauchentwicklung noch rechtzeitig ins Freie. Sie kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.

Neben Polizei und Rettungssanitätern, waren die freiwilligen Feuerwehren aus Dannefeld, Köckte, Peckfitz, Solpke, Sachau, Mieste und Miesterhorst mit etwa 60 Einsatzkräften vor Ort. Unter Atemschutz rückte die Feuerwehr in das verqualmte Gebäude vor.

Zahlreiche antike Ausstellungsstücke, Schränke, Stühle und Truhen mussten beiseite geräumt werden, um an den Brandherd zu gelangen. „Es gab eine sehr starke Hitzeentwicklung. Der erste Angriffstrupp löschte das Feuer, bevor es durchzünden konnte", so Andy Neubauer, Einsatzleiter der Feuerwehr Mieste. Zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.