Jeggeleben/Kahrstedt/Altmersleben/Badel l Die Trockenheit, in Verbindung mit der Notwendigkeit, das reife Getreide zu ernten, fordert ihren Tribut. So hat es für die Stadtfeuerwehr Kalbe innerhalb von nur 30 Stunden gleich sechs Brände auf Stoppelacker-Flächen sowie auch in einem Waldgebiet gegeben.

Während es am Mittwochnachmittag in Engersen und Badel gelodert hatte, gab es am Donnerstag noch vor 14 Uhr den ersten Einsatz in Nähe des alten Jeggelebener Bahnhofes. Dieses Feuer, zu dem neben den Ortswehren Badel und Güssefeld auch die Ortswehr Kalbe gerufen wurde, die dann aber nicht mehr eingreifen musste, konnte relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Brände an mehreren Stellen

Etwas anders sah es da schon kurze Zeit später auf dem abgeernteten Getreidefeld zwischen Kahrstedt und Jeetze aus, auf dem sich auch mehrere Windkraftanlagen befinden. Dort loderten die Flammen gleich an unterschiedlichen Stellen auf der riesigen Ackerfläche und erschwerten die Löscharbeiten, an denen mehrere, zur Stadtwehr Kalbe gehörende, Ortsfeuerwehren beteiligt waren.

Zudem wurde ein Waldbrand nahe des Altmerslebener Bormholtteiches gemeldet. Dafür wurde auch Unterstützung von der Stadtfeuerwehr Klötze angefordert. Dieser entpuppte sich jedoch als Fehlinformation. Wiederum eine brennende Ackerfläche rief die Stadtfeuerwehr Kalbe kurz vor 17 Uhr nach Badel.