Gardelegen l Etwa 29 000 Quadratmeter groß ist das Areal – zentrumsnah mit allen wichtigen Einrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft und viel Natur. Wobei als reines Bauland für Häuslebauer etwa 21 000 Quadratmeter zur Verfügung stehen werden. Ein Großteil der Fläche, einst bebaut mit einem Garagenkomplex und Wohnblöcken, gehörte der Stadt. Einige Teilflächen konnte die Stadt von der Wohnungsbaugesellschaft und der Wohnungsgenossenschaft noch dazu kaufen, so dass noch einmal attraktives Bauland für Eigenheime quasi direkt in der Stadt ausgewiesen werden kann.

Im zeitigen Frühjahr sollen die Bauarbeiten für eine Erschließung des Areals – geplant wird in zwei Bauabschnitten – beginnen, informierte auf Anfrage Stadt-Bauamtsleiter Engelhard Behrends. Neben Straßen, Gehwegen, Grünflächen und Beleuchtung wird auch der Gardeleger Wasserverband mit dabei sein und die Leitungen für Trink- und Schmutzwasser verlegen. Die Arbeiten sollen am 30. Juni abgeschlossen sein. Danach können die Häuslebauer loslegen, so Behrends. Im ersten Bauabschnitt seien etwa 15 Bauplätze vorhanden. 14 Anfragen gebe es bereits. „Aufgrund der Nachfrage werden wir mit der Erschließung des zweiten Bauabschnittes zeitnah beginnen müssen“, betonte Behrends. Damit stünden dann dort noch neun weitere Bauplätze zur Verfügung.

Für die Erschließung des Gebietes seien 800 000 Euro veranschlagt worden.

Weitere Bauplätze in Estedt

Darüber hinaus plant die Stadt noch weitere Eigenheimbauplätze. Im Ortsteil Estedt beispielsweise werde derzeit über einen Bebauungsplan Baurecht für ein Gelände an der ehemaligen Kleinbahn geschaffen. Dort könnten dann 12 bis 14 Bauplätze zur Verfügung gestellt werden. Das Bauland ist zum Teil bereits erschlossen, denn Pläne, dort Bauland auszuweisen, reichen weit bis in die 1990-er Jahre zurück, als die damals selbstständige Gemeinde Estedt dort bereits Eigenheimbau ermöglichen wollte. Laut Zeitplan könnten in Estedt dann im zweiten Halbjahr dieses Jahres Eigenheime errichtet werden.

Weitere Grundstücke sind in Jävenitz und Mieste sofort bebaubar. In beiden Orten wurden in den vergangenen zwei Jahren Eigenheimgebiete erschlossen: in Jävenitz am Alten Dorf und in Mieste gegenüber dem neuen Feuerwehrgerätehaus.

Ganz aktuell hat die Stadt bei einer Versteigerung einer Grundstücksauktion, die in Berlin stattfand, für etwa 50 000 Euro weiteres Bauland ersteigert. Es handelt sich um ein Teilgrundstück der ehemaligen Remonteschule an der Bismarker Straße, das seit Jahren eingezäunt und als Pferdewiese genutzt wird. Dort sollen etwa acht Bauplätze ausgewiesen werden (wir berichteten).

Der Erschließungsbeginn des großen Eigenheimgebietes an der Bertolt-Brecht-Straße soll mit einem offiziellen Spatenstich gefeiert werden.