Kalbe l Bei Carsten Hartmann haben in den zurückliegenden Jahren schon etliche Mädchen und Jungen das Schwimmen erlernt. Und das meist schon bevor sie in die Schule kamen beziehungsweise bevor der Schulschwimmunterricht begann. Hartmann nahm vielen Kindern die Angst vor dem Wasser, brachte ihnen bei, wie man taucht. Das alles zeigte er den Kindern im Rahmen des privaten Schwimmunterrichts. Während der Ferien bot er einen zehntägigen Kurs an. Bei ihm konnte das Seepferdchen-Abzeichen aber auch das bronzene, silberne oder goldene Schwimmabzeichen erworben werden.

Doch in diesem Jahr wird es während der Sommerferien keinen Schwimmunterricht geben. Sicher werden bei dieser Nachricht einige Kinder traurig sein. Aber der Grund, weshalb Carsten Hartmann diese Zeit in diesem Sommer nicht übrig hat, ist ein schöner. „Ich möchte mehr Zeit mit meinem Kind verbringen. Ich bin im Sommer sowieso die meiste Zeit im Schwimmbad, da möchte ich die übrige Zeit nutzen“, erklärte Carsten Hartmann im Volksstimme-Gespräch. Er ist vor kurzem wieder Vater geworden. Für seine Söhnen, zwei Jahre beziehungsweise vier Monate alt, möchte er da sein, mit ihnen etwas unternehmen. Dazu schaltet er in dieser Saison den Gang ein klein wenig runter. „Aber im nächsten Jahr stehe ich für den Schwimmunterricht wieder zur Verfügung“, blickte Hartmann voraus.

Schulunterricht mit Sportlehrern

Aber etwas ändert sich nicht: In dieser Woche startet der Schulschwimmunterricht im Kalbenser Freibad. Kinder der Grundschule Kalbe und der Grundschule Brunau werden zehn Tage lang den ganzen Vormittag über das Schwimmen erlernen. Allerdings obliegt diese Aufgabe den Sportlehrern der jeweiligen Schulen, so Hartmann.

Und dann geht es in die Ferien. Auch dann hat der Fachangestellter für Bäderbetriebe jeden Tag das Schwimmbad geöffnet, und zwar von 11 bis 20 Uhr. Außerhalb der Ferienzeit sind Besucher von 13 bis 20 Uhr gern gesehen.

Toller Start in diese Saison

Mit dem Start der diesjährigen Saison am Wahlsonntag, 26. Mai, zeigte sich Hartmann zufrieden. Für ihn ist es immerhin schon die siebte Saison. „Dieses Jahr ist es voller“, sagte er. Die Badegäste kommen auch an Tagen, an denen es nicht ganz so warm war. Sogar bei Regen standen schon Badegäste vor der Tür. „Ich bin schon sehr zufrieden mit dieser Saison“, fasste Hartmann im Gespräch zusammen.

Meistens arbeitet Hartmann in seiner Schicht allein, hat auf Becken, Kleinkinder-Matchanlage, die drei Sprungtürme und die Wasserrutsche ein Auge. Am Wochenende kommt die aufblasbare Wasserrutsche hinzu. Wenn es richtig voll wird, dann greift er zum Telefon. Zwei bis frei Helfer stehen für ihn bereit, um einzuspringen wenn Not am Mann ist. „Wenn es zu voll wird, dann rufe ich an.“, so Hartmann, denn es ist wichtig, im Freibad den Überblick zu behalten.“