Gardelegen l Die Hansestadt Gardelegen warnt aktuell vor dem Betreten von vermeintlich zugefrorenen Gewässern. Denn trotz der anhaltenden Minusgrade sei die Eisschicht noch nicht ausreichend, um sie gefahrlos zu betreten. „Es besteht Lebensgefahr. Wir bitten alle Eltern, ihre Kinder über diese Gefahr aufzuklären“, betonte Florian Kauer, Fachdienstleiter in der Stadtverwaltung für Sicherheit und Ordnung.

Im Bereich der Einheitsgemeinde Gardelegen befinden sich zahlreiche zugefrorene Gewässer, die zum Schlittschuhlaufen geradezu einladen. Dazu gehören unter anderem die Teiche in Miesterhorst, Mieste, Wernitz, Wiepke, Letzlingen und Dannefeld. Insgesamt sind es 14 Dorfteiche und mit dem Planschbecken, dem Stadtgraben und der alten Milde-Badeanstalt in Gardelegen drei teichähnliche Anlagen, die im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen. Auf etlichen dieser Gewässer waren schon Fußspuren zu sehen, wie Außendienstmitarbeiter bei stichpunktartigen Kontrollen festgestellt haben. Die Eisschicht sei aber noch längst nicht dick genug, um sich sicher darauf bewegen zu können.

Etliche Anfragen habe es auch nach der Eislauffläche im Bürgerpark gegeben. Die Verwaltung könne sie derzeit nicht fluten. Grund dafür seien die Verordnungen im Rahmen der Corona-Pandemie mit Kontaktbeschränkung und Abstandshaltung. „Damit würden wir einen Ort schaffen, wo sich Menschen sammeln“, so Kauer. Das gehe derzeit eben nicht. „Auch wenn es die Witterung hergeben würde“, bedauerte er, denn diese Fläche wäre auch eine sichere, ohne dass die Gefahr bestehe, dort einzubrechen.