Winkelstedt l Nicht mehr von Hand, sondern per Knopfdruck soll zukünftig die Bronzeglocke, die im Turm der Winkelstedter Kirche hängt, geläutet werden. Doch dazu sind noch einige Vorbereitungen zu treffen. Der Elektrifizierung der Glockenanlage geht die mechanische Instandsetzung dieser Glocke voraus.

Zunächst muss ein neues Holzjoch, an dem die Glocke befestigt werden soll, im Glockenstuhl eingesetzt werden, teilt Rainer Welkisch, Baupfleger im Kreiskirchenamt Salzwedel, auf Anfrage mit. Außerdem muss die Glocke einen neuen Klöppel erhalten. „Dieser muss zur Glocke passen. Er muss weicher sein, als die Glocke selbst, damit diese nicht beschädigt werden kann“, so Welkisch. Außerdem muss der Klöppel eine bestimmte Größe und ein entsprechendes Gewicht vorweisen, um einen guten Klang zu erzeugen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann es an die Elektrifizierung der Anlage gehen. Dann wird das Läutewerk so gestaltet und modernisiert, dass künftig ein Knopfdruck genügt, um das Geläut in Gang zu setzen. Das Läuten zu festen Zeiten könne dann auch programmiert werden.

Verein hat zahlreiche Spenden eingesammelt

Die Finanzierung für dieses Vorhaben steht. „Wir haben Geld gesammelt, um dieses Vorhaben auf den Weg zu bringen“, berichtet Ingrid Bösener, Ortsvorsteherin von Winkelstedt. Die Spenden habender Verein zum Erhalt der Kirche Winkelstedt und die Kirchengemeinde Winkelstedt eingesammelt. Hinzu kommt ein Zuschuss der Sparkasse, denn über das PS-Lotterie-Sparen gibt es weitere finanzielle Mittel. Eine weitere Unterstützung kommt vom Baulastfonds des Kirchenkreises Salzwedel. Die Gesamtkosten betragen rund 6000 Euro.

Loslegen können die Handwerker aber derzeit noch nicht. „Im Moment kommen wir nicht weiter“, berichtet Welkisch. Derzeit befindet sich das Vorhaben in der Prüfung durch die Denkmalschutzbehörde. Erst wenn diese Grünes Licht gibt, kann mit der Realisierung der Maßnahme begonnen werden.