Kalbe/Berlin l Die Nachfrage nach Info-Material über die Region rund um Kalbe war groß. „Auf den Stehtischen an unserem Stand waren die Broschüren schnell weg. Wir mussten immer wieder nachlegen“, berichtete Sigrid Gassel, stellvertretende Vorsitzende des Tourismusvereines Kalbe. Beim Altmarktag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin gaben sie und Anne Haase von der Tourist-Information Kalbe Auskunft über die Region. „Es war ein ganz schönes Gedränge. Es war ganz schön voll.“ Große Nachfrage gab es vor allem in den Bereichen Wandern und Radfahren.

Nachgefragt wurde auch, wie denn die Radwege beschaffen sind. „Auf den Erhalt der Wege muss unbedingt geachtet werden. Nicht nur bei uns, sondern auch bei den überregionalen Wegen“, so Gassel im Volksstimme-Gespräch. Sie ist sich sicher, dass bis zum Beginn der diesjährigen Radwandersaison auf den Routen noch einiges erledigt werden muss. Auch auf eine umfassende Beschilderung müsste geachtet werden. Radwege im Bereich Kalbe attraktiv zu gestalten, darauf legen Tourismusverein und Tourist-Info gemeinsam Augenmerk. „Wir wollen eher Qualität als Quantität schaffen“, berichtete Anne Haase.

Auf Qualität der Radwege wird gesetzt

Passend zur großen Nachfrage nach Wander- und Radwanderangeboten, ging auch entsprechendes Kartenmaterial für Wander- und Fahrradwege, insbesondere für die Milde-Biese-Aland-Tour, über den Tisch. In diesem Zusammenhang erkundigten sich die Besucher aber auch nach Übernachtungsmöglichkeiten. So wurden auch die Prospekte über Hotels und Zimmervermittlungen mitgenommen.

Zudem verteilten Haase und Gassel an ihrem Kalbe-Stand auch die neue Info-Broschüre der Einheitsgemeinde, die im vorigen Jahr neu aufgelegt worden ist, sowie Flyer zur Burg oder über die Langobardenwerkstatt in Zethlingen. „Viele nahmen auch das Ferienmagazin mit, dass die gesamte Altmark vorstellt“, so Gassel.

Bei einem Schnaps ins Gespäch gekommen

„Wir hatten nichts zu essen, nichts zum Naschen oder zum Probieren anzubieten, nur Prospekte. Neben uns war der Stand von Michael Krüger mit dem Altmarkschnaps Ödel-Dödel. Und wenn Besucher dort Schnaps tranken, kamen sie auch mit uns ins Gespräch“, sagte Gassel schmunzelnd. Da wurde dann auch schon mal gefragt, wo denn Kalbe, wo denn die Altmark überhaupt liegen. „Zwischen Wolfsburg und Berlin – damit konnten Besucher aus Bayern dann auch etwas anfangen“, sagte Gassel.

So haben sich viele nach den Erholungsmöglichkeiten in der Region Kalbe erkundigt, nahmen Prospekte mit und meinten, dass sie einmal in die Region kommen wollen. „Ob sie wirklich kommen? Wir werden sehen“, so Sigrid Gassel. Zu wüschen wäre es. „Wir hoffen ja, dass unser Milde-Hotel wieder in Gange kommt. Da drücken wir die Daumen“, sagte die Vereinsfrau über die Unterkunft, die im Herbst vorigen Jahres wiedereröffnet worden ist.