Gardelegen l Anders als in den Vorjahren wird die Innenstadt beim diesjährigen Hansefest nicht hermetisch mit Gitterzäunen abgeriegelt sein. Da kein Eintritt kassiert wird, haben alle Besucher freien Zutritt – ohne Gitterzäune und Einlasskontrollpunkte. Aber es gibt natürlich ein Sicherheitskonzept für die dreitägige Stadtparty, bestätigte auf Anfrage Gabriela Winkelmann, die in der Stadtverwaltung unter anderem für Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus zuständig ist. Die Abstimmung sei in einer Sicherheitsberatung mit allen Beteiligten, wie Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, erfolgt. Es wird eine verstärkte Polizeipräsenz geben. Außerdem wurde ein Sicherheitsdienst engagiert. Polizei und Sicherheitsdienst werden in Doppelstreifen an allen Festtagen auf dem Festgelände zu sehen sein.

Schwergewichtige Absperrungen, wie vielerorts nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, wird es nicht geben. Lediglich optische Punkte werden gesetzt. So wird beispielsweise an der Regionalbühne am Rathaus ein Gitterzaun aufgebaut sein, um das unkontrollierte Eindringen von Fahrzeugen auf das Festgelände zu erschweren. Darüber hinaus seien die Poller am Rathausplatz und an der Kreuzung Wollbrandseck auch eine Art Schutz.

Rettungswege frei halten

Im Einsatz werden auch Rettungssanitäter sein. Der Stützpunkt befindet sich an der Nikolaikirche. Bei Bedarf können sich Hansefestbesucher dort melden. Dringend einzuhalten ist das Parkverbot im Klingberg und an der Burgstraße. Der Klingberg sei als Rettungsweg ausgewiesen. „Und wir wollen schließlich keine Fahrzeuge abschleppen müssen“, betonte Winkelmann. Als Besucherparkplätze seien mehrere Möglichkeiten ausgewiesen.

„Eine absolute Sicherheit kann niemand garantieren. Wir hoffen aber natürlich, dass das Fest ohne Zwischenfälle verläuft und die Besucher viel Spaß und Freude haben“, so Winkelmann. Das Hansefest 2018 wird unter der Regie eines neuen Veranstalters, der CL Service-Agentur Rostock von Christian Lübeck, organisiert.