Wiepke l Spannende und aufregende Tage erlebten jetzt Feuerwehrwettkampfteams aus der Altmark auf der Ostseeinsel Poel. Und zeigten dabei auch gute Leistungen, die sich sehen lassen konnten. Denn dort wurde zum nunmehr 20. Mal der Inselcup ausgetragen. Und die Frauen- und Männermannschaften der Feuerwehr Wiepke nahmen zum 19. Mal daran teil.

Insgesamt waren 174 Mannschaften aus sieben Bundesländern am Start, um ihr Geschick und ihre Schnelligkeit beim Löschangriff nass unter Beweis zu stellen. „Es ist Deutschlands größter Wettkampf seiner Art“, berichtete Lina Holz von der Wiepker Wehr und Mitglied des Wiepker Wettkampfteams.

Spannend bis zum Schluss

Von 127 teilnehmenden Männermannschaften erreichten die Wiepker Kameraden den 29. Platz. Ebenfalls teilgenommen hatten die Feuerwehrkameraden aus Buchhorst im Drömling (32. Platz) und aus Kloster Neuendorf (108. Platz). Die Wiepker Frauenmannschaft schaffte es am Ende sogar auf den 17. Platz. Bei den Frauen sind 22 Mannschaften eingetreten.

Spannend blieb es für die Mannschaften bis zum Schluss den Wettkampfs, betonte Lina Holz. Wurden in den Jahren zuvor die erreichten Zeiten während der Veranstaltung durchgesagt, war das diesmal nicht der Fall. So wusste keiner, wie schnell beziehungsweise langsam sein Team im Gegensatz zu den übrigen Teams war. Das sei schon aufregend gewesen, räumte Lina Holz ein.

Feuerwerk am Abend

Während des Wettkampfs starteten sieben Teams gleichzeitig auf sieben Bahnen. Auf sechs Bahnen traten Männer und Frauen an, auf der siebten die Jugendteams. Aus der Altmark waren jedoch keine Jugendmannschaften dabei. Beim traditionellen Länderlauf durften zwei Frauen der Wiepker Mannschaft mitlaufen. Das Frauenteam Sachsen-Anhalt kam dabei auf den dritten Platz.

Am Abend organisierten die Veranstalter eine Feuershow mit Musik. Zu späterer Stunde wurde außerdem wieder das traditionelle Feuerwerk angezündet, „das in diesem Jahr länger und sehr beeindruckend war“, wie Holz schilderte.