Jeseritz l Eine ganze Reihe von Instandsetzungsmaßnahmen im Bestand der 1408 Mietwohnungen der Gardelegener Wohnungsbaugenossenschaft (Wobau) in der Stadt und in den Ortsteilen hatte Geschäftsführer Wolfgang Oelze im vergangenen Jahr für 2020 angekündigt. Dazu gehörten auch Sanierungsmaßnahmen im Wohnblock an der Krugbreite 7 und 8 in Jeseritz, den die Wobau nach der Eingemeindung für die Stadt verwaltet. Diese werden derzeit abgearbeitet, wie Oelze auf Nachfrage bestätigte.

Dabei wird auch ein schon länger vom Ortschaftsrat angemahntes Problem behoben. Feuchtigkeit war nämlich ins Kellermauerwerk des Anfang der 1970-er Jahre gebauten Gebäudes gezogen, da die Feuchtigkeitssperren nicht mehr intakt waren. Das war schon so weit fortgeschritten, dass der Putz teilweise von der Wand fiel. Die Sperren wurden nun erneuert, sodass die Mauern abtrocknen können und künftig geschützt sind. Sie wurden neu verputzt. Außerdem wurden im Keller der Fußboden und die Elektrik erneuert. Auch die Hausflure wurden saniert und renoviert. Hier wurden ebenfalls neue Leitungen verlegt, bevor die Flure malermäßig in Stand gesetzt wurden. Neue Farbe erhielt auch die Fassade. Insgesamt investiert die Wobau 150 000 Euro.

Sieben Wohnungen derzeit leer

In den 16 Wohnungen wurde erst einmal nichts gemacht. Wie Oelze sagte, seien die zum größten Teil in Ordnung. Die Bäder wurden schon vor längerem saniert. Nur wenn ein Mieter auszieht oder verstirbt, werden die Wohnungen peu à peu für eventuelle Nachmieter renoviert. Und die werden gesucht. Sieben Wohnungen stehen derzeit leer.

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Auch im nächsten Jahr wird die Wobau, die eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Gardelegen und Arbeitgeber für 24 Mitarbeiter ist, wieder investieren. Über die Pläne berät der Aufsichtsrat am morgigen Dienstag.