Letzlingen l Nicht nur die Teerhütter Straße rund um den Sportplatz, auch die Nachbarstraßen waren zugeparkt. Die Autokennzeichen bunt durcheinandergewürfelt, altmärkische waren ebenso dabei wie Magdeburger, Genthiner, Burger oder Haldensleber. 359 sportliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren angereist und wurden von den Organisatoren um Sandra und Torsten Schulz sowie die Laufgruppe des SSV Letzlingen professionell empfangen, begrüßt, ausgestattet und versorgt. Kümmern mussten sich die Teilnehmer an den vier Laufstrecken zwischen 1,3 und 11,3 Kilometern eigentlich nur ums Warmmachen und ihre eigene Kondition. Alles andere übernahmen die Gastgeber. Sie notierten, statteten die Läufer mit Transpondern aus, stoppten die Zeiten und werteten sie aus.

Getränke und Bockwurst im Brötchen

Die Zahlen liefen bei Bernd Ebert zusammen. An einem Monitor konnten schließlich alle Teilnehmer ihre Zeiten und Platzierungen ablesen. Davor herrschte auch immer dichtes Gedränge. Und auch für das leibliche Wohl der Sportler hatten die Letzlinger gesorgt. Zum Beispiel Bananen als kleine Kraftspender, isotonische Getränke und auch eine zünftige Bockwurst im Brötchen nach dem Lauf waren im Angebot, um die Reserven wieder aufzufüllen. Kurz: es war für alle und alles gesorgt. Bei herrlichem Kaiserwetter – passend zum Kaisersteinlauf – warteten die Sportler dann auch gespannt auf die offizielle Auswertung und Siegerehrung. Sandra Schulz gab schließlich die Sieger bekannt. Die jeweils ersten drei aus jeder Altersklasse durften eine Urkunde mit nach Hause nehmen, und sie bekamen natürlich viel Applaus von den Sportkameraden.

Wie die Organisatoren betonten, geht es beim Kaisersteinlauf nicht um die großen Rekorde, sondern um die Bewegung und die Gesundheit, und das generationsübergreifend. Bernd Ebert als Mann der Zahlen hatte neben den Laufzeiten trotzdem noch ein paar andere, besondere Rekorde gefunden. So war Karl-Friedrich Schröder aus Schackensleben mit 87 Jahren der älteste Teilnehmer. Und Ashley Pohl aus Angern die jüngste Läuferin. Die Familien Müller und Linow aus Gardelegen sowie Gäde aus Elbe-Parey waren mit vier Familienmitgliedern die stärksten Familien des Laufes. Doch egal wie alt oder jung, oder in welcher Formation, viel Spaß dürfte es am Sonnabend wohl wieder allen Läufern gemacht haben.