Spielplatz

Kalbe: Eltern wünschen Spielgeräte für die Kleinsten auf Kahrstedter Spielplatz

In Kahrstedt gibt es viele junge Familien mit Kleinkindern. Doch im Ort gibt es keine Spielgeräte für diese Altersgruppe. Mit ihrem Wunsch traten die Eltern an den Ortschaftsrat heran. Wird die Stadt diesem entsprechen?

Von Doreen Schulze 12.05.2022, 16:30
Ein solches Wipptier oder ähnliche Spielgeräte für Kleinkinder wünschen sich Eltern für den Kahrstedter Spielplatz.
Ein solches Wipptier oder ähnliche Spielgeräte für Kleinkinder wünschen sich Eltern für den Kahrstedter Spielplatz. Foto: picture alliance/dpa

Kahrstedt - Viele Eltern, vor allem die von Kleinkindern, in Kahrstedt haben einen Wunsch. Sie wünschen sich, dass der Spielplatz im Ort auch von den Jüngsten genutzt werden kann. Dazu ist aber eine Erweiterung notwendig. Momentan gibt es dort kaum Spielgeräte, die für Kinder dieser Altersgruppe angemessen sind.

Bei der letzten Sitzung des Ortschaftsrates haben sich daher zahlreiche Eltern an den Ortschaftsrat gewandt. Sie hoffen, dass demnächst ein Wipptier, eine Nestschaukel und/oder ein Sandkasten hinzukommen.

„Ich war sehr erfreut über die rege Beteiligung der Dorfbewohner an der Einwohnerfragestunde“, schildert Ortsbürgermeisterin Heike Büttner. Die Anregungen der Eltern nahm sie auf und leitete diese an die Stadtverwaltung in Kalbe weiter.

Spenden sind erwünscht

Finanzielle Mittel für weitere Spielgeräte sind in Kahrstedt derzeit nicht eingeplant, heißt es aus der Kämmerei. „Wir planen aber schon Geld für Spielplätze in verschiedenen Ortsteilen ein“, berichtet Kämmerin Manuela Dietrich-Beckers. So sind für dieses Jahr Ausgaben für die Neugestaltung des Spielplatzes in Altmersleben vorgesehen. Auch für Wustrewe und für Kahrstedts Ortsteil Vietzen sind Anschaffungen vorgesehen.

Das Bestücken all dieser Spielplätze mit Spielgeräten wird aber nicht von der Stadt allein getragen. Zahlreiche Spenden gingen ein – in Altmersleben kamen so allein 10 000 Euro zusammen. Die Stadt stockt diese Beträge mit eigenen Mitteln auf. Dieses Prozedere schlägt die Kämmerin auch für Kahrstedt vor.

Etwas pessimistisch ist Ortsbürgermeisterin Heike Büttner im Bezug auf den geplanten Spielplatz in Vietzen. Dieser soll neu gestaltet werden. „Doch im Moment gerät diese Aktion ins Stocken. Wir kriegen nicht so viel Geld zusammen“, berichtet sie. Für Vietzen und Kahrstedt sind also Spender gefragt, die den Kindern Gutes tun wollen.