Kalbe l Der Altmärkische Ökumenische Kirchentag der Kirchenkreise Salzwedel und Stendal wirft seine Schatten voraus. Wie Salzwedels Superintendent Matthias Heinrich mitteilte, werden an dem Wochenende 13. und 14. Juni 2020 rund 2000 Besucher in Kalbe erwartet. Unter anderem wird dann auch der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer zu Gast sein.

Auf dem Programm stehen Mitmachaktionen für jede Generation, Musik und Kunst in verschiedenen Bereichen, ein Kinder-Musical im Kulturhaus, ein Festgottesdienst, die Einweihung der restaurierten Orgel in der Nikolaikirche, ein Markt der Möglichkeiten und verschiedene Aktionen für Kinder. Auf das und noch viel mehr dürfen sich die Besucher der mittlerweile elften Veranstaltung dieser Art, die aber erstmals in der Milde-Stadt stattfindet, freuen.

Musikalische Vielfalt für die Gäste

Das Motto ,,Kannste glauben“ soll neugierig machen und Berührungspunkte mit den vielfältigen Formen kirchlichen Lebens in der Altmark bieten, heißt es. Präsentiert werden auch zwei passende Glaubensgeschichten aus der Bibel, wie Claudia Dennhof, Referentin für die Arbeit mit Kindern und Familien im Kirchenkreis Salzwedel, ankündigt.

Geplant wird das Großevent von Gemeindepädagogen der beiden Kirchenkreise. Getroffen haben sie sich auch in dieser Woche wieder im Gemeinderaum in Kalbe. Mit dabei war auch Einheitsgemeinde-Bürgermeister Karsten Ruth, der sich auf das Event freut, wie er sagt: „Der Altmärkische Ökumenische Kirchentag wird 2020 eine der größten Veranstaltungen in Kalbe sein“, blickte er voraus. Kreiskantor Roland J. Dyck konnte während des Treffens bereits über musikalische Programmpunkte informieren.

„Wir müssen uns, denke ich, als Kirche mit unserem Angebot nicht verstecken, da es in der Altmark viele Menschen gibt, die in der Kirche tätig und musikalisch sind.“ Ein festes Standbein sei laut Roland J. Dyck das Kinder-Musical, das bei den Zuschauern stets sehr gut ankomme und auch dieses Mal am Kirchentags-Sonnabend ein Höhepunkt sei.

Einweihungsfeier für die Orgel

Hinzu kommt die große Einweihungsfeier für die Orgel in Form eines Konzertes und „mit zahlreichen Mitwirkenden“, so Roland J. Dyck. So werden sämtliche Kantoren der Kirchenkreise mitspielen. „Immer zu zweit, also vierhändig. Außerdem werden eine ganze Reihe von nebenamtlichen Mitarbeitern spielen.“ Diese werde man mit Hilfe eines Beamers auch sehen können, da in der Kirche eine große Leinwand aufgestellt werde. „Wir dachten uns, dass das sehr spannend sein könnte, wenn man den Organisten auf die Füße und Finger schauen kann“, erklärte der Kreiskantor.

Hinzu kommt, dass am Kirchentags-Sonntag Chöre und Bläser sowie Bands im Kulturhaus auftreten werden. „Dort sind wir noch ein wenig in Nöten, da wir sehr viele Anfragen haben und wir noch nicht wissen, wie wir diese alle im Programm unterkriegen könne“, sagte Roland J. Dyck. Über die Vielfalt des musikalischen Programms mache er sich daher keine Sorgen.