Gardelegen l Viele altbekannte Namen stehen auf der Liste, aber auch etliche neue Gesichter sind dabei. „Und wir sind sehr stolz darauf, dass wir auch in den Ortsteilen so viele dazugewinnen konnten“, betont Sandra Hietel, Vorsitzende im CDU-Stadtverband. Insgesamt 49 Gardeleger treten am 26. Mai über die Liste der CDU zur Kommunalwahl an. Allein 17 bewerben sich für einen Sitz im Stadtrat. Weitere für insgesamt 10 Ortschaftsräte, sechs für ein Kreistagsmandat. Etliche Kandidaten streben sogar eine Mitgliedschaft in zwei Gremien an.

Während der Mitgliederversammlung im Schützenhaus Gardelegen wurden auch alle bestätigt. Demnächst soll nun ein gemeinsames Wahlprogramm aufgestellt werden, betont Hietel im Nachgang der Nominierungsveranstaltung. „Wir wollen schließlich alle daran beteiligen.“

CDU stellt derzeit stärkste Fraktion

Etliche Veranstaltungen zu verschiedenen Themen seien auch schon geplant, einige, unter anderem zum Thema Pflege oder Digitalisierung, sind sogar schon terminiert. Der Wahlkampf, so verspricht Hietel, solle natürlich nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Ortsteilen stattfinden. „Wichtige Punkte werden zudem die Themen Bildung und Schule sowie die Förderung der Kultur, auch in der ländlichen Region sein.“ Zudem wolle die CDU sich weiterhin für die ärztliche Versorgung für Ort einsetzen, dafür Rahmenbedingungen schaffen und zum Beispiel nach Möglichkeiten auch bei Praxisübernahmen helfen, so die derzeitige Sozialausschusschefin.

Derzeit stellt die CDU die stärkste Fraktion im Gardeleger Stadtrat. Dass das so bleibt, die Position vielleicht sogar noch ausgebaut werden kann, wünschte Thomas Genz, derzeit Finanzausschusschef am Montagabend den Parteimitgliedern und Sympathisanten.

Konstruktive Zusammenarbeit

Wieder antreten wird auch Stadtratschef Kai-Michael Neubüser, der besonders darauf setzt, dass der Stadtrat auch in Zukunft so konstruktiv zusammenarbeiten wird, wie in der jüngeren Zeit. Dabei werde die CDU weiterhin für eine „bürgernahe Politik und für Kontinuität stehen“, versprach Neubüser nach der Sitzung im Volksstimme-Gespräch. Gerade in einer Zeit, in der ein respektvoller Umgang miteinander nicht immer selbstverständlich sei, komme es darauf an.

Für die neue Wahlperiode nicht mehr als Stadtrat zur Verfügung stehen CDU-Fraktionsmitglied Andreas Brendtner, der sich außerpolitisch auch für andere Einrichtungen und die Ärzteschaft Gardelegen engagiert und Stadtratskollege Jörg Gebur. Beide wollen künftig etwas kürzer treten. Gebur bewirbt sich allerdings wieder für ein Kreistagsmandat.