Letzlingen l Traditionell treffen sich die Letzlinger Heideschützen am Neujahrstag in ihrem Schützenhaus. Tradition ist, dass jeder Teilnehmer ein Wichtelpaket mitbringt und etwas zum gemeinsamen Buffet beiträgt.

24 große und kleine Heideschützen waren gekommen, um gemeinsam das neue Jahr bei gutem Essen und einem lustigen Spiel zu begrüßen. Das Spiel hatte sich Bernd Lambrecht einfallen lassen. Er nannte es „Auto-Wickel-Rennen“. Bevor es los ging, begrüße Vereinsvorsitzender Carsten Neuber seine Mitglieder und wünschte ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Er blickte auf das vergangene Jahr zurück, lobte den guten Zusammenhalt untereinander und hob die guten schießsportlichen Erfolge hervor.

Jahreshauptversammlung am Gründungstag

Weiterhin gab er Ausblicke auf Veranstaltungen. So etwa die Jahreshauptversammlung. Diese findet genau auf dem 29. Gründungstag der Heideschützen 1990 statt: am Freitag, 8. März, ab 19 Uhr im Letzlinger Schützenhaus. Da es gleichzeitig auch der Frauentag ist, wollen sich die Schützenbrüder etwas für ihre Schützenschwestern überlegen und sie überraschen. Ein weiterer anstehender Höhepunkt ist das Preis- und Pokalschießen für Jedermann im Januar (mittwochs, freitags und sonntags zu den bekannten Schießzeiten). Die Auswertung und Preisübergabe erfolgt am 2. Februar im Letzlinger Schützenhaus traditionell mit Eierback-Essen und Freigetränken.

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Carsten Neuber berichtete von Fördermittelanträgen, die gestellt worden sind, und künftigen Modernisierungsmaßnahmen: Umstellung auf elektronische Schießscheiben und die Modernisierung der Heizungsanlage.

Dann erklärte er das Spiel: An einem Spielzeugauto wurde ein zwei Meter langer Bindfaden befestigt. Dieser musste auf einem Holzstab aufgewickelt werden. Daher der Name: „Auto-Wickel-Rennen“. Dabei wurde jeweils die Zeit gestoppt. Gespielt beziehungsweise gewickelt wurde jeweils paarweise, zwei Runden und Addition der beiden Runden. Es galt, am schnellsten zu Wickeln.

Verschiedene Techniken wurden ausprobiert. Sieger wurde der Teilnehmer mit der schnellsten Gesamtzeit. Protokollführer und „Rechner“ war Stephanie Neuber, als Zeitennehmer fungierten Günther Freitag und Regina Göring.

Sieger bei den Kindern waren die Erstplatzierte Clara Haberland mit einer Zeit von 3:32:24 vor Hilde Haberland (3:48:35) und Pepe Freitag (3:56:10). Bei den Erwachsenen hatte Herbert Franze (1:06:26) die Nase vorn. Zweiter wurde Carsten Neuber (1:06:58), Dritter Christian Löwe (1:10:15). Jeder durfte sich einen Preis nehmen. Das Geschenkeauspacken war nochmal richtig spannend und erfreute jeden.