Gardelegen l Unverletzt, aber mit schweren Schäden an seinem Segelflugzeug überstand ein 75-jähriger Pilot eine Notlandung auf dem Gardelerger Segelflugplatz. Der Segelflieger wollte sein Flugzeug von einem motorisierten Schleppflugzeug nach oben ziehen lassen. Doch in Höhe von etwa fünf Metern erfasste den Segler eine so starke Windböe, dass der Start erheblich gestört wurde und abgebrochen werden musste.

Der Segelflieger klinkte daraufhin das Schleppseil aus und leitetete eine Notlandung ein. Dabei setzte das Flugzeug jedoch mit einer solchen Wucht auf dem Boden auf, dass Fahrwerk und Heck erheblich beschädigt wurden. Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf rund 15.000 Euro ein.