Gardelegen (ca) l Der Besitzer des toten Hundes im Koffer, der im Kämmereiforst gefunden wurde, konnte aufgrund von Zeugenhinweisen ermittelt werden, teilte auf Volksstimme-Anfrage Kreissprecherin Birgit Eurich mit. Durch den Altmarkkreis Salzwedel sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren „wegen des Verstoßes gegen die tierische Nebenprodukteverordnung in Verbindung mit dem tierische Nebenproduktegesetz“ eingeleitet worden. Denn das Vergraben von Heimtieren sei nur auf hierfür besonders zugelassenen Plätzen oder auf einem dem Tierhalter gehörenden Gelände zulässig, erläuterte Eurich.

Außerdem müsse die Grube mindestens mit einer 50 Zentimeter starken Erdschicht bedeckt sein. Beides war in diesem Fall nicht eingehalten worden. Eine Spaziergängerin aus Kloster Neuendorf hatte Ende April den grausigen Fund gemacht. Auf einem Haufen unweit des Rastplatzes im Kämmereiforst hatte sie Katzenfutterbüchsen entdeckt, einen Fressnapf und eine Leine in einer weißen Tasche. Unweit davon ragte ein halbvergrabener Koffer aus der Erde. In diesem lag der tote Hund. Das städtische Ordnungsamt und das Kreis-Veterinäramt hatten die Ermittlungen aufgenommen. Veranlasst wurde auch eine Sektion des Hundes, um die Todesursache zu klären. Die brachte zu Tage, dass der Vierbeiner eines natürlichen Todes gestorben war (Volksstimme berichtete).