Berge l „Isenbahnboomupundaldreier“: Dieses plattdeutsche Wort, das für Schrankenwärter steht und das dem Duo De Plattfööt sogar mal einen eigenen Song wert war, es ist seit Sonnabend auch vielen Nachwuchs-Brandbekämpfern im Gebiet des Kreisfeuerwehrverbandes Gardelegen geläufig. Denn es stellte die Lösung einer Zusatzaufgabe dar, die sich die Berger Feuerwehr für den Orientierungsmarsch der Jugendfwehren ausgedacht hatte und für die die Lösungsbuchstaben an einzelnen Bäumen entlang des 8,5 Kilometer langen Weges hingen.

Hüpfen im Big Pack

Allerdings floss das Wort nicht in die Wertung mit ein. Hier wurden ausschließlich die Ergebnisse der einzelnen Stationen zusammengezählt. Und am Ende hatte ausgerechnet ein Team jener Jugendwehr die Nase vorn, die im kommenden Jahr den Gastgeber des Orientierungsmarsches darstellt, nämlich Kalbe.

Zuvor hatte es für alle 21 Mannschaften gegolten, mit fünf Leuten und nach Zeit im Big Pack zu hüpfen, aus 18 Teilen einen kleinen Geräteturm zusammenzubauen, zu hangeln und zu knoten, Gummistiefel möglichst weit zu werfen, mit Pfeil und Bogen zu schießen, einen Jägerlehrpfad zu absolvieren, Schläuche zu rollen und Wasser zu transportieren. Aber nicht mit irgendwelchen Behältnissen, sondern mit löchrigen Helmen, Schwämmen und mit Strahlrohren. Diese Station verlangte den Teams besonders viel ab, weil sich fast alle ziemlich nass machten. Aber zum Glück lächelte die Sonne mit Verbandsjugendwart Alexander Mattheis um die Wette.

Bilder

Er war am Ende der Veranstaltung sichtlich zufrieden. „Ich wollte sie schon immer mal in Berge organisieren“, so der Mann, der in dem Dorf zu Hause ist – und der gemeinsam mit seinen Mitstreitern perfekte Bedingungen im Schießpark Kahnberg sowie im angrenzenden Wald vorfand.