Kloster Neuendorf l Für Andreas Höppner, Ortsbürgermeister in Kloster Neuendorf, ist die kommunale Basisarbeit ganz wichtig. Kein Wunder, dass er schon fleißig die Trommel für die Kommunalwahlen am 26. Mai rührt. An diesem Wahlsonntag werden das Europaparlament, Kreistage, Stadträte und Ortschaftsräte neu gewählt. Das Thema Kommunalwahl war auch ein Schwerpunkt der jüngsten Klosteraner Ortschaftsratssitzung.

Der Ort wird aus eigener Kraft einen Wahlvorstand besetzen. Um weiterhin eine bürgernahe Sachpolitik abzusichern, soll in Kloster Neuendorf eine Wählergemeinschaft gegründet werden, und zwar am Mittwoch, 20. Februar, ab 19 Uhr im Gemeindehaus. Es handelt sich um eine offene Liste des Fördervereines Kloster Neuendorf. Neben der offiziellen Gründung soll der Name der Wählergemeinschaft festgelegt werden und über die Wahlvorschläge des Ortschaftsrates entschieden werden.

Ortschaftsrat wird wieder kandidieren

Nach jetzigem Kenntnisstand werden die Mitglieder des Klosteraner Ortschaftsrates wieder kandidieren. Dazu gehören aktuell neben Höppner als Ortsbürgermeister Sandro Pott als stellvertretender Ortsbürgermeister sowie Viola Ernst, Peter Grzywotz und Frank Nemec. Interessenten gebe es weitere. Anfragen habe es schon unter anderem aus den Reihen der Feuerwehr gegeben, informierte Höppner im Nachgang der Sitzung.

Bei der letzten Kommunalwahl Ende Mai 2014 waren alle Bewerber für den Klosteraner Ortschaftsrat als Einzelkandidaten angetreten. „Wir hatten Glück, dass in dieser Legislaturperiode keiner ausgefallen ist“, so Höppner. Denn bei Einzelkandidaten gebe es keine Nachrücker. Wäre ein Ortschaftsrat ausgefallen, wäre der Platz leer geblieben. Im schlimmsten Fall hätte es gar Ergänzungswahlen geben müssen, wenn eine Zweidrittelmehrheit nicht mehr gegeben gewesen wäre. Und darin liege der große Vorteil von Wählergemeinschaften mit offenen Listen. Bei ausreichend Bewerbern würden im Falle eines Ausscheidens Nachrücker den Platz besetzen. Höppner hofft, dass an der Gründungsversammlung viele Klosteraner Einwohner teilnehmen.

Pflege für den Park

Ein weiteres Thema im Ortschaftsrat war der große Park nahe der Klosterkirche. Der Park sei quasi zweigeteilt: in einen bewaldeten, zugewachsenen Parkbereich und in einen offenen, gepflegten Bereich, wo auch Veranstaltungen, wie das Parkfest, stattfinden.

Der bewaldete Teil des Parkes soll nun von einem Fachmann, einem Förster, begutachtet werden. Unter anderem geht es darum, ob und wenn ja welche Bäume gefällt werden müssen. Viele Bäume seien mit Efeuranken bedeckt, die auf Dauer die Gehölze schädigen würden. Eine Wegeführung gebe es in diesem Parkbereich auch nicht mehr.