Berge/Kassieck/Letzlingen/Schenkenhorst l Das Schenkenhorster Dorfgemeinschaftshaus ist jetzt wieder blitzsauber. Die Frauen des Ortes haben die Fenster geputzt, Gardinen gewaschen und innen gründlich geschrubbt. „Den Aushangkasten machen wir auch sauber“, plante Waltraud Matthais. Am Kriegerdenkmal harkten Vinzenz Rother und Fabian Krüger Laub zusammen, sie säuberten Beete und beseitigen Unkraut. Ein besonderes Ausflugsziel gibt es seit Sonnabend in Schenkenhorst: Wilfried Heinze, Klaus-Dieter Krüger, Uli Jelinski und Anke Rother nutzten den Arbeitstag, um die lange geplante Station des Reformations-Radweges aufzubauen: An der Kirche stehen nun eine Sitzbank und eine Stele mit einem Spruch des Reformators: „Es ist auf Erden kein besser List, denn wer seiner Zungen ein Meister ist. Rede wenig und mach‘s wahr, was du borgest, bezahle bar. Lass einen jeden sein, was er ist, so bleibst du auch wohl, wer du bist.“ Außerdem pflanzten sie eine Luther-Rose

In Letzlingen waren die Angler zum ersten Arbeitseinsatz aufgerufen. Rund 15 Mitglieder der Sparte lichteten Buschwerk aus, räumten auf und erneuerten die Böschung. Hierzu gab es eine private Spende eines Grundstückseigentümers, der zehn Fuhren guten Mutterboden für den Teichrand gestiftet hatte.

Alle Vereine packten mit an

Auch in Berge trafen sich die Dorfbewohner zum Frühjahrsputz. Die Goldstückchen (Frauensportgruppe) wischten und fegten im Dorfgemeinschaftshaus, putzten Fenster, reinigten die Stuhlpolster und entfernten Spinnweben. In den nächsten Tagen werden sie am Kriegsmahnmal Büsche verschneiden und Unkraut jäten. Die Angelfreunde Berge und der Männergesangverein besserten am Dorfgemeinschaftshaus das Pflaster aus und entfernten Unkraut. Fritz Eggert, Volker Siegmund und Ronald Kleinau nahen die Rabatte auf, um dort Kies einzufüllen. Der Kies werde aber erst heute Abend eingelassen, denn zuvor werde die Wobau die Regenentwässerung der Dachrinne neu verlegen, erklärte Klaus Fehse, der in beiden Vereinen im Vorstand vertreten ist. Der Dorflebenverein lockerte den Sand auf dem Volleyballplatz auf. Ortswehrleiter Dirk Hupe und seine Kameraden fegten das Gerätehaus und sortierten alte Handschuhe, Stühle und ähnliches aus. Auf der Kegelbahn machten die Kegler schon am Freitagabend klar Schiff.

In Kassieck ging der Arbeitseinsatz auf dem neuen Volleyballfeld weiter. Splitt wurde eingelassen. Detlef Henneick und Jochen Studtmeister von den Jagdgenossen pflanzten eine Hecke als Windschutz und setzten einen Zaun zum Schutz vor Wildverbiss. Die Hecke spendierten die Jagdgenossen aus dem Erlös der Jagdpacht.