Gardelegen l Sabine Kampe ist in der Region keine Unbekannte. Oft tritt sie bei Feierlichkeiten und Festen unter anderem mit Jens Wede vom Dammkrug Güssefeld als Gitarristin auf. Ein neues Instrument spielte sie dagegen am Donnerstag in der Außenstelle der Kreismusikschule in Gardelegen bei einem „Jüngere Schüler stellen sich vor“-Konzert. Das Besondere daran war, dass sie mit ihren 55 Jahren weitaus älter ist, als die Jungen und Mädchen, die unter anderem Gitarre, Flöte, Ventiljagdhorn, Klavier, Cello oder Schlagzeug lernen.

„Ich finde, schon seitdem ich denken kann, irische Musik toll. So kam ich auf die Idee, in der Musikschule Geige zu lernen“, sagte Sabine Kampe am Freitag auf Nachfrage der Volksstimme. Seit einem halben Jahr sei sie fast täglich am Üben, um das Instrument besser zu beherrschen – mit Erfolg. Während des Konzertes präsentierte sie den Zuhörern, die aus Lehrern, Eltern, Großeltern sowie Geschwistern und Freunden der jüngeren Schüler bestand, Beethovens „Ode an die Freude“. Dass es den Gästen gefiel, zeigte ein kräftiger Applaus.

Viel Applaus für die Akteure

Auch die Musikstars von Morgen, die zum Teil ihren ersten Auftritt am Donnerstag hatten, meisterten diesen mit Bravour. Unter anderem spielten sie auf verschiedenen Instrumenten die Lieder „Mary had a little lamb“, „Der Kuckuck und der Esel“, „Greensleves“, „Old Mc Donald“ oder „Sieben Tage Regenwetter“ von Robert Morandell. Mit einem tollen Schlagzeugauftritt von Tom Kühl endete am Donnerstagabend das Konzert. Rund eine Stunde konnten die Gäste den Jungen und Mädchen zuhören. Für alle Akteure auf der Bühne gab es viel Applaus.