Kalbe (dc) l  Ab dem zweiten Schulhalbjahr, also ab dem 15. Februar dieses Jahres, können am ehemaligen Schulstandort an der Kalbenser Westpromenade  die Grundschüler aus Brunau – während der Zeit der Baumaßnahmen am Brunauer Schulstandort – unterrichtet werden.

Dazu werden Klassenräume renoviert, Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Das Schulersatzgebäude wird auch einen notwendige zweite Fluchtweg erhalten. Dieser soll über eine angemietete Treppenkonstruktion an der Gebäudefront zur Westpromenade abgesichert werden, wie Einheitsgemeinde-Bürgermeister Karsten Ruth auf Anfrage informiert. Die Kosten dafür sind Bestandteil des einkalkulierten Umbauaufwandes in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Installation dieser Treppe wird voraussichtlich Ende Januar erfolgen.

Jugendfreizeitzentrum bleibt im Haus

Während der Baumaßnahme und auch später während der Beschulung der Brunauer Grundschüler können weiterhin Kinder und Jugendliche im Jugendfreizeitzentrum „Kroko“ der Arbeiterwohlfahrt (Awo), das ebenfalls in diesem Gebäude untergebracht ist, betreut werden. „Unser Mieter im Untergeschoss des Gebäudes wird mit seinem Jugendklub keine Einschränkungen durch die neue Nutzung der oberen Etagen erfahren. Er war unabhängig davon trotzdem in die Ortstermine mit eingebunden“, so Ruth. Awo-Gschäftsführerin Andrea Schmieder bestätigte dies. Derzeit ist das „Kroko“ coronabedingt allerdings nicht geöffnet.