Jeseritz l Wie gefährlich ist der Bereich an der Bushaltestelle in Jeseritz für Kinder? Eine Frage, über die vor einigen Tagen Ratsmitglieder, Mitarbeiter des Kreises, Bürgermeisterin Mandy Zepig und Landrat Michael Ziche diskutierten. So trafen sie sich für einen Vor-Ort-Termin, – eingeladen hatte Ortsbürgermeister Reiner Köhler – um über die Probleme zu sprechen, die schon etwas länger in Jeseritz Thema sind.

Mutter berichtet über Unfall

Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde an der Bushaltestelle in Jeseritz, die sich an der Kindertagesstätte „Schlumpfenvilla“ befindet, ein Kind von einem Auto angefahren. Das berichtete eine Mutter, die mit ihrer Familie in dem Dorf wohnt. Ihr Sohn sei aus dem Bus ausgestiegen und von dem Fahrzeug getroffen worden.

Erlaubt sind vor der Kindertagesstätte und im Bereich der Bushaltestelle Tempo 50. Laut den Dorfbewohnern und Ortschaftsratsmitglieder zu viel. Daher haben sie einen Antrag gestellt, dass zukünftig nur noch 30 in dem Bereich gefahren werden darf. Unterstützung erhalten sie dabei von Mandy Zepig und der Stadt Gardelegen. Inwiefern das Anliegen in den kommenden Wochen in die Tat umgesetzt werden könne, müsse laut Michael Ziche geprüft werden.

„Ich habe schon sehr oft Fahrzeuge in Jeseritz gesehen, die mit großer Wahrscheinlichkeit schneller als erlaubt unterwegs waren“, kritisiert Reiner Köhler, der zusammen mit den Ratsmitgliedern und Dorfbewohnern hofft, dass sich der Kreis des Themas schnell annimmt.

Momentan soll ein Warnschild darauf hinweisen, dass in dem Bereich Kinder unterwegs sind. Problem dabei ist, dass das Schild nur knapp fünf Meter von der Bushaltestelle entfernt steht und Autofahrer den Hinweis somit erst viel zu spät wahrnehmen können.