Wiepke l Der Geruch von verbranntem Diesel, das Knattern der Motoren und jubelnde Zuschauer. Die diesjährige Treckerrallye, die im Rahmen der Spelunkennächte stattfand, lockte 15 Teilnehmer mit ihren Teams an. Darüber freute sich auch der Spelunkenwirt Ronald Gaede, der am Sonntag als Moderator fungierte und ein Team nach dem anderen mit den Treckern auf den Platz schickte, der kurz zuvor noch von 30 Feuerwehrteams während des traditionellen Fluchtlicht-Löschangriffs genutzt wurde.

Die hätten auf den Bahnen wohl keine Möglichkeiten mehr gehabt, Bestzeiten zu erzielen. „Die Trecker werden vor unseren Bremsschlitten gespannt“, erklärte Gaede den zahlreichen Gästen, die am Rand des Geländes Platz nahmen. Danach hieß es Gas geben, um die 40 Meter bis zum Ziel zu schaffen.

Schätzen, wie schwer eine Zucchini ist

Danach mussten sie den Trecker über einen Baumstamm balancieren, um im Anschluss im Slalom einen Parcours zu durchfahren. Bei der letzten Disziplin mussten die Teilnehmer dann ein Brett ausbalancieren. Weitere Punkte konnten die Teilnehmer während eines Rundkurses ergattern, der von Wiepke aus in Richtung Schenkenhorst, durch einen Wald in Richtung Bundesstraße 71 und wieder zurück nach Wiepke führte.

Unterwegs warteten bereits fleißige Helfer, die zuvor ihre Stationen aufbauten an denen die Männer und Frauen ihr Geschick in verschiedenen Aufgaben beweisen mussten. Unter anderem im Schätzen. So mussten Ingolf Arndt und Ole Ingolf Arndt schätzen, wie schwer eine Zucchini ist oder wie viele Schrauben sich in einem Glas befinden.

Kräuter am Duft erraten

Einige Meter weiter vorne hielt Tabea Vormbaum Stephan Hoppe Kräuter vor die Nase. Dieser musste mit verbundenen Augen riechen, um welches Kraut es sich handelt.

Mit dem traditionellen Ferkelrennen und einer Tombola fand das diesjährige Spelunkenfest in Wiepke am Sonntagnachmittag seinen Abschluss.