Kakerbeck. Michael Köppe hat seine Ohren gut geschützt. Mit einer Rüttelplatte ist der Mitarbeiter einer Osterburger Baufirma gerade auf der Wustrewer Straße in Kakerbeck unterwegs. Die soll im zweiten Bauabschnitt verbreitert werden, weshalb der Seitenbereich bereits ausgekoffert und mit einer Frostschutzschicht aufgefüllt worden ist. Die wird jetzt von Michael Köppe befestigt. Später soll der gesamte Straßenkörper eine neue Asphaltdecke erhalten.

Umleitung auch für Busse

Die Bauarbeiten haben in dieser Woche begonnen. Damit der Fertigstellungstermin – es handelt sich um den 11. November – gehalten werden kann, wird unter Vollsperrung gearbeitet. Und diese gilt zwischen der Mühlenbach-Brücke und dem Betriebshof der Agargenossenschaft.

Weil einige Passanten am zurückliegenden Wochenende davon ausgegangen waren, die entsprechenden Straßensperren seien schon vor dem eigentlichen Baustart aufgebaut worden, waren sie einfach an den Warnbaken vorbeigefahren – und somit geradewegs in den Bereich der großen Katastrophenschutzübung an der Kreuzung Winkelstedt/Wustrewe. Die Einsatzkräfte hatten nicht wenige Fahrzeugführer am Durchfahren hindern und zurückschicken müssen.

Auch jetzt erfolgt eine weiträumige Umleitung, wobei davon auch die Linienbusse betroffen ist. Näheres dazu ist bei der Informationszentrale für den Öffentlichen Personennahverkehr unter der Rufnummer 03901/30 40 30 (täglich 6 bis 22 Uhr) zu erfahren.

Der erste Bauabschnitt der Kreisstraße 1093, wie die Wustrewer Straße in Kakerbeck offiziell heißt, der war bereits vor fünf Jahren saniert worden, damals im Bereich zwischen B 71 und Mühlenbach-Brücke und ebenfalls auf einer Länge von rund 300 Metern. Die Investitionssumme von 190 000 Euro, die der Kreis jetzt noch einmal ausgibt, sie wird zu einem Großteil vom Land gefördert.