Jeggau l Nach viermonatiger Bauzeit (Baustart August) auf der Ortsdurchfahrt, der Landesstraße (L) 26, sind die Arbeiten abgeschlossen. Die offizielle Verkehrsfreigabe ist am Montagnachmittag erfolgt. Zuvor sind Vertreter des ausführenden Unternehmens sowie des Landesbetriebes Bau Nord die Strecke abgelaufen.

„Den ersten Bauabschnitt hatten wir 2008 fertiggestellt. Damit haben wir es geschafft, für die Fertigstellung des zweiten Abschnittes die Zehn-Jahres-Frist einzuhalten“, sagte Manfred Krüger, Leiter des Landesbetriebes Bau Nord. Wie er berichtete, seien erst etwa 50 Prozent der Landesstraßen in den beiden Altmarkkreisen „in einem guten Zustand“. Bei den Anwohnern der Ortsdurchfahrt bedankte er sich für die Geduld während der Bauphase. Auch den Anwohnern der Umleitungsstrecke sagte er seinen Dank dafür, dass sie den Umleitungsverkehr ertragen haben. Dann schnitt er zur offiziellen Freigabe das Band durch. Damit rollt der Verkehr wieder durch den Ort. Auch der Busverkehr wird wieder seine bisherige Strecke aufnehmen. Der Linienbus wird statt an den Ausweichbushaltestelle wieder die Haltestelle an der Ortsdurchfahrt ansteuern.

Gesamtkosten von 630.000 Euro

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Jeggau ist ein gemeinschaftliches Vorhaben des Landes Sachsen-Anhalt, der Hansestadt Gardelegen und des Wasserverbandes Gardelegen. Die Gesamtkosten betragen knapp 630.000 Euro. Das Land hat dazu rund 493.000 Euro beigesteuert. 72.000 Euro trägt die Stadt Gardelegen und 64.000 Euro der Wasserverband.

Mit diesen Mitteln ist ein grundhafter Ausbau der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von 300 Metern erfolgt. Neben dem Straßenbau ist auch ein Abschnitt des Gehweges erneuert worden. Außerdem ist eine Trinkwasserleitung einschließlich Hausanschlüsse sowie Regenwasserkanalisation erneuert worden. Wie es aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt heißt, sei die ausgebaute Ortsdurchfahrt für Fußgänger und Radfahrer „nun deutlich sicherer zu passieren“. Beidseitig der Fahrbahn ist ein halber Meter breiter Sicherheitsstreifen aus rotem Betonpflaster hergestellt. Zufahrten und der bereits vorhandene Gehweg wurden an die neue Fahrbahnhöhe angepasst.