Gardelegen l Drei Monate Bauzeit – der Zeitplan ist recht eng gestrickt, aber zu schaffen, meint das städtische Bauamt mit seinem Leiter Engelhard Behrends. Derzeit laufen auf dem Hof der Gardeleger Reutter-Grundschule vorbereitende Arbeiten, wie die Sanierung des Hausgiebels am Klingberg 7. Danach geht es mit der Sanierung der nördlichen und östlichen Einfriedungsmauer weiter, informierte Bauamtsleiter Behrends auf Volksstimme-Anfrage. Ab dem 2. Mai soll dann mit der Umgestaltung und der Erweiterung des Schulhofes begonnen werden. Die Fertigstellung ist für den 31. Juli geplant, „so dass nach den Sommerferien der neue Spielplatz zur Nutzung freigegeben wird“, versicherte Behrends.

Umgestaltung sollte fertig sein

Ursprünglich sollte die Umgestaltung des Schulhofes schon abgeschlossen sein. Die Umsetzung des Projektes sollte zeitnah erfolgen, hatte der Stadtrat Anfang März des vorigen Jahres zusammen mit dem Baukonzept beschlossen.

Grund für die Verschiebung sei die enorme Preisexplosion im gesamten Baugewerbe gewesen. „Um gute Ergebnisse bei der Ausschreibung zu erhalten, haben wir deshalb die Ausschreibung erst Anfang 2019 gestartet“, so Behrends. Und man habe dabei Erfolg gehabt und gute Ergebnisse erzielt. Die Schulleitung sei rechtzeitig informiert worden. Für die Umgestaltung der Anlage seien alle Vorschläge der Schule berücksichtigt worden.

Die Stadt hatte im Jahr 2018 das Grundstück am Klingberg 5 mit einem einsturzgefährdeten Haus käuflich erworben. Das Haus wurde bereits abgerissen. Damit kann der Schulhof um 450 Quadratmeter erweitert werden. Zu den Kernpunkten der Neugestaltung gehören ein Kleinspielfußballfeld, Pflanzbeete und Sitzmöglichkeiten in Halbkugelform, die auch zum Spielen genutzt werden können. Zudem werden dort künftig zwei Kletterkombinationen aufgebaut – unter anderem mit einer Wand mit Freeclimbing-Elementen und verschiedenen Kletterstangen (wir berichteten).