Hottendorf l Ein schwerer Unfall bei Schachtarbeiten auf einem privaten Grundstück hat sich am Sonnabendnachmittag gegen 15.30 Uhr in Hottendorf ereignet. Ein junger Mann war nach bisherigen Informationen in einer Baugrube von einer einstürzenden Mauer verletzt worden. Nachbarn hatten den Verletzten gefunden und die Rettungssanitäter alarmiert. 

Die Kameraden übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und die Absperrung der Straße. Dazu wurde dann auch die Gardeleger Wehr gerufen, die über Spezialtechnik wie Hebekissen und Hydraulikstempel, verfügt. Mit dem Hydraulikstempel konnte das Opfer dann auch aus der Baugrube geborgen werden. Kurz nach 16.30 Uhr hieß es dann: Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Rettungshubschrauebr angefordert

Der Notruf ereilte auch die Feuerwehren aus Hottendorf, Jävenitz und Kloster Neuendorf, die zum Zeitpunkt des Unglücks gerade gemeinsam mit den Wehren aus Seethen und Lotsche bei einer Übung in Luthäne waren. Dort trainierten die Kameraden aus dem einstigen Wirkungsbereich Jävenitz das Löschen eines Waldbrandes und das Retten einer vermissten Person. Die Übung war abgeschlossen. Die Kameraden befanden sich auf dem Heimweg, als die Alarmierung für den Hottendorfer Einsatz erfolgte.

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Angefordert worden war auch ein Rettungshubschrauber. Der wurde dann nicht mehr gebraucht. Der junge Mann wurde im Rettungswagen zum Krankenhaus gefahren. Die Jävenitzer Wehr war mit sechs Kameraden vor Ort, die Hottendorfer mit sieben und die Klosteraner Wehr mit drei Kameraden, informierte Andreas Kuschfeldt von der Jävenitzer Wehr. Von der Gardeleger Wehr gab es noch keine Einsatzzahlen.