Kalbe l „Wir haben hier noch nie selbst gewonnen“, sagt Sportlehrer Raymund Schauer. Dennoch sieht der Organisator des traditionellen Volleyballturniers der Sekundarschulen in der Kalbenser Turnhalle am Freitag alles andere als unzufrieden aus. Das könnte daran liegen, das in der 14-jährigen Geschichte der Veranstaltung erstmals zehn teilnehmende Bildungseinrichtungen gezählt werden.

Teams werden zugelost

Ergo kann auch nicht nach dem Motto „Jeder gegen jeden“ gespielt werden. Das würde den Rahmen sprengen. Stattdessen werden jene Mannschaften gesetzt, die in den vergangenen Jahren immer besonders erfolgreich abgeschnitten haben. Und das sind das Team der Karl-Marx-Schule in Gardelegen und das der Lessing-Schule Salzwedel. Alle anderen Teams werden den beiden Gruppen zugelost.

Doch während sich die Mannschaft der Lessing-Schule am Ende mit Platz sieben begnügen muss, stellt die Mannschaft der Karl-Marx-Schule erneut ihre Vormachtstellung, auch bedingt durch die dortige Volleyball-Arbeitsgemeinschaft, unter Beweis. Zum zweiten Mal in Folge holt sie den neu gestifteten Wanderpokal nach Gardelegen. Wenn ihr das im nächsten Jahr wieder gelingt, darf sie ihn behalten.

Bilder

Über Platz zwei freut sich die Allende-Schule Klötze, Platz drei geht an die Gastgeber. Rang vier sichert sich die Miester Schule vor den Gästen aus dem niedersächsischen Bad Bodenteich – die dortige Oberschule ist Partnerschule von Kalbe – und der Comenius-Schule Salzwedel. Die Lessing-Schule, die Beetzendorfer Schule, die Jeetzeschule Salzwedel und die Bismarker Seelenbinder-Schule landen auf den nachfolgenden Plätzen.

Kalbes Rektor Ulf Gahrns gratuliert aber allen Teilnehmern und hofft, wie er sagt, darauf, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind. Und am Rande merkt er mit Blick auf den Organisator der Veranstaltung an: „Es gibt Leute, die sagen, sie sind für ihren Beruf berufen. Und es gibt Leute wie Raymund Schauer, die sagen das nicht, aber sie sind es tatsächlich.“