Gardelegen l Vorfreude ist die schönste Freude. Und das gilt nicht für das bevorstehende Weihnachtsfest, sondern auch für ein großes Projekt der Stadt Gardelegen, das 2020 nun realisiert wird. Der Stadtrat beschloss nämlich am Montagabend während seiner Sitzung im Rathaussaal einstimmig die Aufhebung des Sperrvermerks für das Vorhaben „Errichtung Skateanlage im Bürgerpark“. Das heißt, sie wird im kommenden Jahr im Bürgerpark gebaut. Eine Nachricht, die die Fans der rollenden Bretter aus der Region sicher erfreut.

Alle Fördermittelanträge bewilligt

Bereits am 28. Januar dieses Jahres hatte der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zum Bau gefasst, der aber noch mit einem Sperrvermerk versehen wurde, denn in die Finanzierung sollten verschiedene Fördermittel fließen, die beantragt wurden. Im Laufe des Jahres wurden alle Anträge positiv beschieden. Von der Energiequelle Stiftung wurden 100.000 Euro zugesagt und von der Lotto-Toto GmbH 75.000 Euro bewilligt. Dazu kommt eine Förderung über das Programm Stadtumbau Ost in Höhe von 46.600 Euro. Bleiben bei einer geplanten Gesamtsumme von 265.000 Euro für die Anlage 43.000 Euro, die die Stadt an Eigenmitteln zahlen muss. Und diese sind im Haushalt eingestellt. Schon die verschiedenen Ausschüsse hatten zur Aufhebung des Sperrvermerkes grünes Licht gegeben. Mit der Entscheidung des Stadtrates kann nun mit der konkreten Planung und den Ausschreibungen der Arbeiten begonnen werden.

Umgesetzt werden soll die damals als Entwurf I beschlossene Variante. Sie umfasst eine rollbare Fläche von 660 Quadratmetern. Die Anlage werde mit klassischen Elementen aus dem Streetbereich des Skateboardings versehen. Unter anderem mit einem Curb, ein Hindernis mit einer ebenmäßigen Kante, an dem mit dem Skateboard entlang gerutscht werden kann, oder einem Manualpad, ein Hindernis, an dem die Skater üben können, auch auf weniger als vier Rädern zu fahren.