Gardelegen (gb) l Der Termin ist klar, die Marschrichtung ist festgelegt: Am ersten Juniwochenende wird in Zichtau ordentlich gefeiert. Und zwar gleich doppelt. Denn 2019 wird das Waldbad 50 und der dazugehörige Förderverein 10 Jahre alt. Zwei Ereignisse, die zusammen passen, darüber waren sich Ortschaftsrat und Vereinsvorstand am Ende grundsätzlich einig. Ortschaftsrat Rainer Schmidt ging sogar noch weiter: „Wir alle als Zichtauer sollten dafür sorgen, dass es ein schönes Fest wird“, schwor er die Anwesenden auf eine gedeihliche Zusammenarbeit ein. Denn zwischenzeitlich war die Diskussion um Verantwortlichkeiten schon ein wenig spitz geworden.

Nach Schmidts Aufruf wurde es besser: Gemeinsam trugen Rats- und Vereinsmitglieder die ersten Ideen zusammen.

Bürgerfrühstück für alle

So wird sich der Förderverein um das Piratenfest kümmern. Erste Absprachen seien bereits getroffen worden, informierte Vereinschef Thorsten Bombach. Michael Fuhrmann vom Verein will sich zudem um eine Festbroschüre kümmern, Ortsbürgermeisterin Astrid Läsecke schlug ein Festfrühstück mit Gästen und Sponsoren vor. Ortschaftsrätin Gisela Pfeil würde das sogar gern auf ein „Bürgerfrühstück für alle“ erweitern. Eine Idee, die gut ankam.

Pfeil schlug ebenfalls vor, die Nachbardörfer mit ins Boot zu holen. Einladungen zur nächsten Zusammenkunft sollen deshalb neben den Vertretern von Gut, Ferienpark und Waldbadcafé auch die Wiepker und Engersener bekommen.

Seine Idee hatte Ortschaftsrat Hans-Henning Weichert schließlich gleich mitgebracht: Zum 20. Bestehen des Walbades sei nämlich eine Gedenkmünze geprägt worden, erinnerte er, und ließ das gute Stück (siehe Foto) kurzerhand mal zur Betrachtung herumgehen. Eine solche, so Weichert, könne er sich auch für das Jubiläum zum 50. Jahrestag vorstellen.

An der Finanzierung des Festes, müsse sich aber auch die Stadt beteiligen, forderte Weichert. „Sie hält das Bad schließlich in den Händen. Sie muss auch mit dafür aufkommen und nicht immer nur das kleine Zichtau, dem schon genug aufgeladen wurde.“

Ortschefin Astrid Läsecke versprach, bei der Stadt nachzufragen: „Wir werden einen Antrag auf Unterstützung stellen.“