Gardelegen l Die Wasserverbandsversammlung hat die Aufwandsentschädigungen, Pauschalen und Sitzungsgeld für den ehrenamtlichen Verbandsvorsitzenden und für die ebenfalls ehrenamtlichen Mitglieder der Verbandsversammlung erhöht. Die Erhöhungen liegen zwischen knapp 30 und 100 Prozent, allerdings in einem völlig moderaten Schritt. So erhielten die Vertreter der Kommunen im Wasserverband bisher eine monatliche Aufwandsentschädigung von 20 Euro, so werden es neu 40 Euro sein. Das Sitzungsgeld wurde bis dato in einer Höhe von 10 Euro gezahlt. Künftig werden es 17 Euro sein.

Der Vorsitzende der Verbandsversammlung – in der aktuellen Wahlperiode Kai-Michael Neubüser – erhielt eine monatliche Aufwandsentschädigung von 105 Euro. Die wurde in der jüngsten Verbandsversammlung erhöht auf 134 Euro. Angepasst wurde auch das Sitzungsgeld für den Verbandsvorsitzenden von 13 auf 17 Euro. Damit hat sich der jährliche finanzielle Aufwand im Rahmen dieser Zahlungen fast verdoppelt von 3832 Euro auf 6608 Euro. Die Anpassung sei auf der Grundlage einer neuen Kommunal-Entschädigungsverordnung des Landes erfolgt, erläuterte Verbandsgeschäftsführerin Katja Rötz. Die Gardelegener Satzung sei seit 13 Jahren nicht mehr verändert worden. Von daher sei die Erhöhung auch gerechtfertigt.