Kalbe l Voraussichtlich im Juni und Juli werden der Hort „Abenteuerland“, die Kita „Schatzkästchen“ und auch der Wertstoffhof Kalbe nicht mit dem Auto erreichbar sein. Letzterer wird deshalb sogar temporär geschlossen. Den Grund dafür liefert eine größere Baumaßnahme, die nach jetzigen Planungen am Montag, 4. Juni, beginnen und etwa acht Wochen in Anspruch nehmen soll.

Werstoffhof bleibt dann zu

Es geht um den zweiten Bauabschnitt der Zuwegung zu den genannten Einrichtungen. Er soll, genau wie bereits der erste Bauabschnitt, mit Verbundsteinpflaster befestigt werden, wobei dann auch mehrere Parkflächen, darunter auch ein Behindertenparkplatz, und eine ordentliche Entwässerung geschaffen werden sollen.

Die Maßnahme war in den vergangenen Jahren immer wieder zurückgestellt worden, weil andere Bauvorhaben für die Kommune Priorität hatten. Dann jedoch hatte der Stadtrat 2017 eine Verpflichtungsermächtigung beschlossen. Und das war gleichbedeutend mit einer zwingenden Umsetzung des Vorhabens in diesem Jahr. Diese Vorgabe wird nun umgesetzt. Der Auftrag ist an eine regionale Baufirma vergeben worden, deren Mitarbeiter sich vor Ort bereits auskennen. Denn sie hatten auch den ersten Bauabschnitt realisiert. Dies war im Jahr 2012.

65 Prozent Fördermittel

Damals war auch die angrenzende Schulstraße, bei der es sich um eine Landesstraße handelt, saniert worden. Allerdings hatte sich der erste Bauabschnitt der Hort- und Kita-Zuwegung nur dank der Tatsache realisieren lassen, dass damals die Rücklage der zwangszugeordnenten Ortschaft Jeggeleben in den Vermögenshaushalt der Stadt Kalbe eingeflossen war. Weil die Mittel dort ohnehin sehr knapp bemessen gewesen waren, waren auch nicht gleich beide Bauabschnitte auf einmal realisiert worden. Ein Fakt, den nicht nur Fachleute als ziemlich problematisch eingestuft hatten.

Denn während es nach der Sanierung des ersten Abschnittes im hinteren Bereich ordentlich ausgesehen hatte, hatte der vordere Bereich der Zuwegung das Antlitz einer Mondlandschaft behalten. Bei schlechtem Wetter, so wie zeitweise auch gestern, bilden sich dort immer wieder riesige Pfützen. Doch damit soll nun bald Schluss sein. Die Stadt erhält für die Sanierung des zweiten Bauabschnittes eine 65-prozentige Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm. Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei rund 140.000 Euro.