Gardelegen l Seit 1990 währt die Freundschaft zwischen dem Schützenverein Gardelegen 1553 mit dem Uniformierten Schützenkorps (USK) Gifhorn, speziell mit dem siebenten Zug. Die Niedersachsen halfen den Hansestädter Schießsportfreunden damals, ihren Verein wieder aufzubauen. Seitdem besuchen sie unter anderem gegenseitig die jeweiligen Schützenfeste und treffen sich jährlich zum Vergleichsschießen, immer abwechselnd in Gardelegen und Gifhorn.

In diesem Jahr waren wieder die Altmärker Gastgeber und freuten sich über zahlreiche Gäste vom Partnerverein. Darunter war auch Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich, der, wie auch Gardelegens Oberhaupt Mandy Schumacher, am Wettbewerb teilnahm. Und das Kuriose dabei: Beide Stadtchefs erreichten insgesamt 83 Ringe.

Pokale gingen nach Gardelegen

Hier gab es also ein Unentschieden. Im regulären Vergeichsschießen aber, der sich aus dem Großkaliberschießen auf 100 Meter sitzend aufgelegt und dem Luftgewehrschießen auf 25 Meter sitzend aufgelegt zusammensetzte, hatten in diesem Jahr die Gardelegener die Nase vorn und dürfen für ein Jahr wieder den Wanderpokal ihr Eigen nennen. Die 21 Schützen aus der Hansestadt, die gewertet wurden, erreichten insgesamt 1643 Ringe, die 21 Gifhorner Schützen 1404 Ringe.

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Und auch den Wettbewerb um den Pokal der Deutschen Einheit – gestiftet von den beiden Partnerstädten –, den beim ersten Ausschießen im vergangenen Jahr die Gifhorner errangen, konnten die Gardelegener mit 804 Ringen – hier ging nur das Großkaliberschießen in die Wertung – dieses Mal entgegen nehmen. Die Gifhorner brachten es hier auf 623 Ringe.

Die besten Schützen des Tages waren der Gardelegener Mario Kutschan mit 92 Ringen und der Gifhorner Niels Hitzmann mit 87 Ringen. Neben dem spannenden Wettbewerb kam natürlich auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Noch lange saßen die altmärkischen und niedersächsischen Schützen am Abend zusammen, nachdem sie die von Ute Kiemann zubereitete Fleischpfanne genossen hatten.