Jerichow l Ein Klassentreffen nach Jahren ist immer ein besonderes Erlebnis.  Am Anfang der Begegnung stand natürlich eine kurze Begrüßung.

Die einstigen Jerichower Schüler wählten ganz bewusst einen Ort, der sie schon zu damaligen Zeiten bis heute geprägt hat: das Kloster Jerichow.

Schön dass auch fünf Lehrer Zeit gefunden hatten, sich an dem Treffen zu beteiligen. Und es machte deutlich. Nach dem Lehreamt folgte bei einigen der Unruhestand. So befand sich unter den Kollegen Ingrid Klemm. Sie ist Leiterin der Jerichower Ortsgruppe der Volkssolidarität. Immer wieder setzt sie mit den Senioren gesellschaftliche Akzente im Bürgerhaus, bei „Poeges Hotel“ oder auch auf Reisen, zum Beispiel im nächsten Jahr nach Berlin.

Im Kloster selbst hatte man als Führerin keine geringere als Christiane Graf. Dennnnicht nur in Jerichow, sondern auch in Redekin setzt sie als Ortschronistin und im Vorstand des Amateurtheaters Akzente. Erst kürzlich outete sich der Jerichower Ortschronist Rolf Naumann als letzter Prämonstratenser in Jerichow bei einem Vortrag in der Volkssolidarität. Nun aber traf es mit Holger Lamprecht einen der Schüler. Die Schülerschar erklärte ihn einstimmig zum „Bruder Holger“ und Christiane Graf legte los mit ihrer Tour durch die historischen Mauern im ältesten Backsteinbau Norddeutschlands.

DIe Gruppe nutzte auch die besondere Akustik in de Kirche. Gemeinsam stimmten sie ein Lied an.

Als Feierort wählten sie auch einen historischen Ort. Denn auch „Poeges Hotel“ kann auf eine lange Tradition zurückschauen. Nicht nur die Volkssolidarität nutzt die Gaststätte, sondern auch der Förderverein Stadt und Kloster Jerichow und dort heben auch die „Crazy Chicks“ ihr Tanzbein.

Der richtige Platz, um ausgiebig diese besondere Begegnung zu feiern. „Hier wurde geschlemmt, getrunken undbis in die frühen Morgenstunden hinein gelacht“, berichtet Kerstin Merländer, einer der Organisatorinnen des Klassentreffens. Die Chronik spricht von der guten Qualität des Hauses. Die vorerst letzten Eintragungen in der langen Chronik des Hauses sind die Fakten, dass Reinhard Lucke mit seiner Kartoffelsuppe 2005 den 2. Platz sowie 2008 und 2010 den 3. Platz beim Genthiner Kartoffelsuppenwettbewerb im Rahmen des Genthiner Kartoffelfestes gewonnen hat.

1901 als Kurhaus eröffnet,erlebten die Inhaber und Gäste viele Umbrüche Gaststätte und Hotel stehen aber bis heute für Gastlichkeit in Jerichow.

Davon konnten sich auch die Teilnehmer am Klassentreffen überzeugen, die bestimmt öfter mal in der Gaststätte vorbeischauen.