Neuenklitsche l Die Zeit drängt: Nur noch wenige Tage, bis auf dem Kirchhof in Neuenklitsche der Adventsmarkt für großen Trubel im Stremme-Ort sorgen wird. Dass der reibungslos und zur Freude der Kinder vonstatten geht, haben sich dessen Organisatoren, darunter auch der Förderverein der Ortsfeuerwehr Neuenklitsche, auf die Fahne geschrieben. Der noch relativ junge Förderverein übernimmt dabei den Part der Feuerwehr, die über Jahre hinweg gemeinsam dem Kleintierzuchtverein Klitsche/Stremme, der Kirchengemeinde und Ehrenamtlern mit dem Adventsmarkt ein kompaktes Programm auf die Beine stellt. „Wir wollen uns für unseren Heimatort engagieren“, sagt Gudrun Lichtenberg vom Förderverein, wobei sich die Aktivitäten des Fördervereins durchaus nicht nur auf den Adventsmarkt beschränken. Wie oft bei kleinen Vereinen der Fall, stehen auch beim Feuerwehr-Förderverein Sponsoren nicht gerade Schlange. Dass der Adventsmarkt dennoch an die gelungenen Veranstaltungen der Vorjahre anknüpfen könne, sei schon eine respektable Leistung des Fördervereins, gibt auch Marcus Kalenborn von den Organisatoren zu verstehen.

In den fast zeitgleich in anderen Orten stattfindenden Weihnachtsmärkten sehen die Neuenklitscher jedenfalls keine Konkurrenz. Der Stremme-Ort wird, davon zeigt sich Gudrun Lichtenberg überzeugt, wieder mit Individualität punkten.

Märchenaufführung für die Gäste

Den Auftakt um 15 Uhr gibt eine kurze Lesung für Kinder in der Kirche. Auf dem Kirchhof, vor der festlich geschmückten Tanne, dürfen sich die kleinen und großen Gäste dann an einer Märchenaufführung erfreuen. „So richtig mit Kostümen, Kulissen und Requisiten, für deren Bereitstellung auch der Förderverein gesorgt hat“, sagt Gudrun Lichtenberg.

Welches Märchen aufgeführt wird, bleibt ein Geheimnis, bis sich der Vorhang hebt. Da lässt auch der Förderverein nicht mit sich reden. Nur soviel gibt er preis, dass sich gut 20 Klitscher zusammengefunden und das Stück einstudiert haben. Überhaupt: Verschwiegenheit steht bei der Vorbereitung des Neuenklitscher Adventsmarkts hoch im Kurs. Die Veranstalter, und damit auch Fördervereinsmitglieder wie Marcus Kalenborn und Gudrun Lichtenberg, zucken mit den Achseln auf die Frage, womit der Weihnachtsmann am Sonnabend anreisen wird – nicht unerwartet.

Fahrzeug ist wieder Überraschung

Denn das Fahrzeug, mit dem der Weihnachtsmann nach Neuenklitsche kommt, wechselt von Jahr zu Jahr und ist eine der Überraschungen, die der Adventsmarkt zu bieten hat. Ausgeschlossen werden können unter anderem ein Rasentraktor, ein Feuerwehrauto, ein Geländewagen und ein E-Mobil, mit denen der Weihnachtsmann in den Vorjahren mit einem Sack kleiner Präsente für die Kinder vorfuhr.

Gesetzt ist auch wieder ein Auftritt des Posaunenchores. Und auf dem Kirchhof werden wieder weihnachtliche Buden für festliche Stimmung sorgen, selbstverständlich nicht ohne Glühwein und Bratwurst. Auch hier wird der Feuerwehr-Förderverein mit von der Partie sein. Das Geld, das der Förderverein über die Deckung der Unkosten hinaus einnehmen wird, käme dem in die Jahre gekommenen Gerätehaus der Feuerwehr zugute, kündigte Gudrun Lichtenberg an. Darüber wird sicherlich beim Tag der offenen Tür, den die Feuerwehr und der Förderverein regelmäßig im Frühjahr durchführen, zu berichten sein.