Jugendclub

Auf Schatzsuche im Zerbener Schloss

Die Ferienkinder des Pareyer Jugendhauses haben sich mittels Geocaching auf Schatzsuche begeben. Der Start erfolgte am Jugendhaus in Parey. Das Ziel war Zerben.

Von Bettina Schütze 06.08.2021, 13:00
An der historischen Wasserpumpe vor dem Zerbener Schloss wurde der gesuchte Stein gefunden und die letzte Frage der Tour verlesen.
An der historischen Wasserpumpe vor dem Zerbener Schloss wurde der gesuchte Stein gefunden und die letzte Frage der Tour verlesen. Foto: Bettina Schütze

Parey - Acht Mädchen und Jungen nahmen den etwa zwei Kilometer langen Weg nach Zerben mit ihren Betreuerinnen Kerstin Jende und Sonja Blachnik auf. Unterwegs galt es für die Kinder, ausgewählte Stationen ausfindig zu machen. Die Verstecke mussten mittels geografischer Koordinaten sowie mithilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Nach etwa eineinhalb Stunden kam die Gruppe in Zerben an. Dort wurden sie schon von Ulrike Paul, Leiterin des Pareyer Jugendhauses, Manfred Göbel sowie Ortsbürgermeister Dietmar Kohrt am Schloss empfangen.

Dort hatte Manfred Göbel zuvor noch einen Stein sowie die Schatztruhe gut versteckt. Bevor diese Dinge jedoch gesucht wurden, ging es zunächst noch zum Feuerwehrgerätehaus. Dort stellte Dietmar Kohrt, selbst Feuerwehrmann, seinen jungen Besuchern das Feuerwehrgerätehaus und die Fahrzeuge der Ortswehr vor. „Unsere Ortswehr zählt aktuell 16 Einsatzkräfte, davon sind 15 Atemschutzgeräteträger“, erzählte Dietmar Kohrt. Er selbst ist seit 38 Jahren Mitglied der Feuerwehr. Das Feuerwehrgerätehaus ist 21 Jahre alt. In absehbarer Zeit, so Dietmar Kohrt weiter, stehen ein paar Umbauarbeiten an. Besonders interessant waren für die Mädchen und Jungen die beiden Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr. Sie konnten da mal rein schauen und staunten darüber, was sich so alles auf einem Feuerwehrfahrzeug befindet.

Zurück am Schloss musste noch ein Punkt ausfindig gemacht werden. Der Stein an der Wasserpumpe war aber schnell gefunden. Im Schloss selbst gab es interessante Informationen zu diesem historischen Bauwerk. Das Haus wurde in beiden Etagen besichtigt und es galt eine letzte Frage, diesmal zu Effi Briest, zu beantworten. Und dann war es soweit. Die Suche nach der Schatztruhe konnte beginnen. Sie dauerte nicht lange. Schnell hatten die Kinder die Schatztruhe in einer großen, alten Truhe ausfindig gemacht. Doch geöffnet wurde sie erst nach einem kleinen Imbiss.

Süßigkeiten werden aufgeteilt

Die Mädchen und Jungen konnten sich mit selbst gebackenem Kuchen stärken und etwas trinken. In der Truhe befanden sich Süßigkeiten, die untereinander aufgeteilt wurden. Bevor es zurück nach Parey ging, konnten sich die Kinder auf dem anliegenden kleinen Spielplatz austoben.

Eigentlich war geplant, zu Fuß zurück nach Parey zu laufen. Doch die Kinder wurden durch Dietmar Kohrt überrascht. Er hatte kurzfristig organisiert, dass das Feuerwehrauto die Mädchen und Jungen zurück zum Jugendhaus brachte. Die Freude war groß.

Am 11. August steht für Kinder ab acht Jahre der beliebte Aquatag auf dem Programm (14 Uhr). Mit Graffiti „Für eine bunte Welt“ beschäftigen sich die Ferienkinder ab zehn Jahre in der Zeit vom 16. bis 20. August. Das Thema für den 21.August (14 Uhr) und 22. August (ab 10 Uhr) lautet „Wir bauen für die Natur“. Teilnehmen können Kinder ab zehn Jahre. Dieses Event wird durch „Demokratie leben“ gefördert. Vorgesehen ist hier der Bau eines Insektenhotels und von Vogelkästen. Außerdem soll eine Inselwiese angelegt werden. Die Ferienkinder ab sieben Jahre sind dann am 27. August zum Sommerfest eingeladen. In einer Kreativwerkstatt können Kinder ab acht Jahre am 31. August tätig werden. Für alle Veranstaltungen sind noch Anmeldungen möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen sind per Telefon unter 039349/946 03 oder 0170/980 62 03 sowie im Jugendhaus Parey möglich.

Die Schatztruhe haben die Kinder im Schloss Zerben gefunden.
Die Schatztruhe haben die Kinder im Schloss Zerben gefunden.
Foto: Bettina Schütze
Dietmar Kohrt erklärte die Funktion einer sogenannten Feuerpatsche.
Dietmar Kohrt erklärte die Funktion einer sogenannten Feuerpatsche.
Foto: Bettina Schütze