Parey l Das Erlebnisdorf in Parey ist beliebtes Ausflugsziel in der Region. Begonnen hat alles 2007 mit dem ersten Mühlenfloß.

Ideen umgesetzt

„Wir erwarten in diesem Jahr den 100.000. Fahrgast auf unserern Mühlenfllößen“, blickt Björn Thomas vom Erlebnisdorf Elbe-Parey voraus. Daran war im Dezember 2007, als das erste Floß in Parey ankam, nicht zu denken. Ohne die beiden Mühlenflöße wäre das Erlebnisdorf heute kaum vorstellbar.

Die „Alte Gemeinde“, eine Gaststätte mit 30 Plätzen und fünf Pensionsplätzen, war mit den Jahren zu klein geworden. Björn Thomas: „Es kamen immer mehr Besucher. Es musste eine andere Lösung her.“ Die Idee für eine größere Erlebniswelt kam Björn Thomas dann bei Spaziergängen mit seinem Bernersennenhund am See. Dort war von dem heutigen Erlebnisdorf noch nichts zu sehen. Es war einfach eine schöne Landschaft am Wasser. Als der Pareyer dann an der Müritz ein Mühlenfloß sah, war die Idee für ein eigenes geboren.

Bilder

„Ich bin dann im Internet fündig geworden.“ Es wurde ein Zelt aufgestellt und die Mühlenfloßfahrten konnten starten. Dazu sollten auch noch Finnhütten gebaut werden, was aber nicht möglich war, weil das Gelände im Außenbereich liegt. Es musste also ein Bebauungsplan her. 2007/2008 wurden die Finnhütten beantragt. Björn Thomas: „Heute sind sie praktisch auf den neuen Hausbooten.“

Hausboote ohne Motor

Der Gedanke an Hausboote kam Björn Thomas beim Besuch der Bauboot-Meese in Magdeburg. Dort lernte er einen Bootsbauer kennen, den er fragte: „Kannst du Hausboote ohne Motor bauen?“ Er konnte. Und so ankerten seit zehn Jahren fünf Hausboote mit einer Fläche von rund 25 Quadratmetern am Ufer. Mit der Zeit genügten sie nicht mehr den Ansprüchen der Urlauber. Sie wurden jetzt durch sechs neue ersetzt, die eine Fläche von zirka 60 Quadratmetern bieten. Zwischen vier und sechs Betten sind vorhanden. Wie die Boote von innen aussehen, ausgestattet sind sie mit Esstisch, Küche, Sanitäranlagen, Fernseher und Außenterasse, konnten Besucher anlässlich des Maifestes begutachten.

Anfang Januar war mit dem Ausbau der Boote begonnen worden. Björn Thomas: „Es standen uns Bausätze zur Verfügung. Der Innenausbau wurde von meinen Mitarbeitern vorgenommen. Ich bin fasziniert und stolz auf meine Leute“, so Björn Thomas.