Genthin l Im Graben endete ein Fahrmanöver eines 27-jährigen Lastwagenfahrers am Montagmorgen gegen 2.30 Uhr. Auf der B107 zwischen Tucheim und Genthin kam der Mann mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Straße ab, geriet auf den durch Regen durchweichten Seitenstreifen und verlor die Kontrolle über den Sattelzug.

Nach etwa 100 Metern kam der Sattelzug zum Stillstand und hatte zuvor erheblich Erde vor sich her geschoben. Er habe einem Hirsch ausweichen wollen, gab der Fahrer später bei der Polizei an. Für die Sicherung und Bergung des Lkw wurde die B 107 bis in die Mittagszeit voll gesperrt. Ab etwa 4 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren Dretzel und kurzzeitig Mützel im Einsatz. 14 Feuerwehrleute sorgten dafür, dass auslaufendes Öl und Diesel gebunden wurden, außerdem errichteten sie Ölsperren in einem Entwässerungsgraben, sodass eine Gewässerverunreinigung vermieden werden konnte. Der Lastwagen wurde am Vormittag mit einem Kran einer Spezialfirma geborgen. Die Polizei schätzte den Schaden an dem Fahrzeug auf mehrere 10 000 Euro. Nach einer Prüfung von Feuerwehr und der unteren Wasserbehörde, wurde in Absprache mit der Polizei die Straße am Nachmittag wieder freigegeben.

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