Genthin/Zabakuck l Am Zabakucker See zieht wieder Leben ein. Nun sind Mitglieder Genthiner Ortsgruppe der DLRG (Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft) vor Ort, um den Strand herzurichten. „Dort ist Sand aufgeschüttet worden und eine Hügellandschaft entstanden, wir planieren den Bereich, um wieder eine gerade Fläche zu bekommen“, erklärt DLRG-Einsatzleiter Elko Bernau die erste Aktion am Badestrand in diesem Jahr. „Morgen verlegen wir Schwellen, damit der Sand nicht weggespült wird.“

Die Arbeit am Zabakucker See ist eine der Hauptaufgaben der Genthiner DLRG-Mitglieder. Sie kümmern sich nicht nur um die Beschaffenheit des Strandes, sondern auch um die Bewachung der Badezeit im Sommer. Im vergangenen Jahr haben 20 Mitglieder in den Sommermonaten insgesamt 832 Stunden Dienst am See geschoben und für Sicherheit gesorgt.

Viele zusätzliche Aktivitäten

Damit nimmt diese Aufgabe die meiste Zeit der insgesamt 1243 Stunden Sicherungsdienst ein. Diese ist gegenüber 2017 noch einmal angestiegen, seinerzeit waren es 1138 geleistete Stunden. In der Genthiner Schwimmhalle waren die DLRG-Mitglieder insgesamt 133 Stunden vor Ort. Sonstige Dienste schlugen mit 278 Stunden zu Buche.

Denn die Mitglieder sind unter anderem auch beim Kartoffelfest, dem Elbauenfest, dem Elbebadetag oder dem Winterschwimmen in Ferchland vor Ort. „Wir haben einen harten Kern von Mitgliedern, die das Rückgrat unserer Aktivitäten bilden“, sagt der 2. Vorsitzende der DLRG, Andy Gamalski. Derzeit habe man 200 Mitglieder, von denen rund zwei Drittel Kinder und Jugendliche sind. „Nachwuchssorgen haben wir nicht.“ Gut aufgestellt sei die Ortsgruppe auch mit eigenen Veranstaltungen. Diese seien ähnlich wie im vergangenen Jahr auch 2019 geplant. So gäbe es etwa den Jedermann-Triathlon, an dem im vergangenen Jahr mehr als 100 Sportler teilgenommen haben. Auch das 12-Stunden-Schwimmen wird es im Herbst geben. Dort waren 2018 exakt 82 Teilnehmer ganze 623.350 Meter unterwegs.

Weitere Schwimmkurse geplant

Im Ausbildungsbereich nahmen die Genthiner unter anderem an den Mini-Meisterschaften der Nachwuchsschwimmer teil. Auf das Konto der Aus- und Weiterbildung geht auch eine Vielzahl von Aktivitäten. So konnten in fünf Frühschwimmerkursen 50 Kinder in der Schwimmhalle Genthin das „Seepferdchen“ ablegen. Erneut wurde auch ein Wassergewöhnungskurs für die Kleinsten am Zabakucker See angeboten. Dort waren 24 Teilnehmer zu verzeichnen.

Auch in diesem Jahr sind weitere Schwimmkurse geplant. Damit wolle man erreichen, dass es so wenig Nichtschwimmer wie möglich in der Stadt Genthin geben soll. „Am besten wäre natürlich, wenn am Ende der Grundschulzeit alle Kinder schwimmfähig sind. In Genthin sind wir mit unseren Kursen und dem Schulschwimmen auf einem guten Weg“, meint Elko Bernau.