Jerichow l Die Feuerwehren im Jerichower Bereich waren erneut zu Bränden im Einsatz, die vermutlich gelegt wurden.

Wie die Polizei informierte wurde am Sonntag gegen 9 Uhr wurde ein Brand im Bereich des Kleinwulkower Weg entdeckt und umgehend gemeldet. Hier war ein Haufen trockenes Geäst angezündet worden. Der Zeuge konnte helfen, dass sich der Brand nicht ausweitete, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr kam zum Einsatz.

Nur drei Stunden später wurde im gleichen Bereich der Boden eines Kiefernbestandes in Brand gesetzt. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern aus, konnte aber durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr gelöscht werden. Es kamen insgesamt 24 Kameraden der Jerichower Wehren zum Einsatz.

In Jerichow treibt seit einiger Zeit ein Feuerteufel sein Unwesen. Es gab bereits über 15 Brände, die gelegt wurden. Mehr als 15 Mal sei die Feuerwehr bereits auf den Plan gerufen worden. Auffällig ist dabei, dass es in der Regel zwischen Mitternacht und 5 Uhr sowie in der Zeit zwischen 9.30 und Mittag brannte.

Besonders betroffen sei dabei ein Waldstück zwischen Jerichow und Redekin. Hier wütete das Feuer auf knapp 7000 Quadratmeter Fläche. Der Landkreis Jerichower Land und die Einheitsgemeinde „Stadt Jerichow" haben eine Belohnung von 2 000 Euro ausgelobt für Hinweise, die zu dem Täter oder zu den Tätern führen.