Ein Stück näher an der Streuobstwiese

Der Heimatverein in Güsen erhält eine Spende von über 2000 Euro für den Kauf von neuen Bäumen

Das Projekt „Güsen blüht auf … wir machen Bienen glücklich!“ darf sich über weitere Unterstützung freuen. Unter anderem die Kulturstiftung der Allianzversicherung spendete jetzt dem Verein für das Projekt 2200 Euro.

Von Bettina Schütze

Güsen

Mit 2200 Euro unterstützt die Allianz Kulturstiftung ein Güsener Projekt: Mit dem Geld sollen Obstbäume gekauft werden, die im Herbst auf der Wildblumenwiese gepflanzt werden. „Eventuell kann auch noch etwas für die geplante Lavendel-Hecke verwendet werden“, hofft Raimar Franz von der Generalvertretung der Versicherung, der selbst Vorstandsmitglied des Heimatvereins Güsen ist. Er brachte auch gleich noch einen weiteren Vorschlag ein. So könnte am Rande der Wildblumenwiese eine kleine Öko-Kinderschule errichtet werden. In einem solchen „grünen Klassenzimmer“ hätten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen des Grundschulzentrums Güsen Freude beim Lernen. Es wäre Natur pur: Wildblumen, alte Apfelsorten und ein Bienenwagen direkt vor Ort.

Der Plan: Rund um das Badeloch Güsen sollen auf einer Fläche am Ahornweg eine Streuobstwiese mit rund 30 Bäumen alter Apfelsorten und eine Wildblumenwiese angelegt werden. „Mit unserem grünen Daumen wollen wir ein Projekt in Güsen etablieren, eine große Streuobst- und Wildblumenwiese schaffen. Von der Kultur zur Natur“, heißt es dazu auf einem Plakat des Heimatvereins. Rund um die Fläche soll auch ein Rundweg angelegt werden. Der Heimatverein pachtet die Fläche. Um die Bienen glücklich zu machen, wird zudem ein Bienenwagen aufgestellt. Die „Bienen-Seite“ des Vorhabens wird von Imker Herbert Holstein aus Güsen unterstützt. „Unser Ziel ist es, irgendwann Güsener Honig anbieten zu können“, blickt Heimatvereinsvorsitzender Martin Müller schon einmal in die Zukunft.

Wiese ist für Aussaat vorbereitet

Und im Herbst kann es auch losgehen: Die Wildblumenwiese ist vorbereitet für die Aussaat. „In der kommenden Woche soll die Saat geliefert werden. Danach wird gesät“, erklärte Projektleiter Florian Hennig. Ein Dank des Heimatvereins geht an Martin Köppe aus Ihleburg, der die Wiese mit seiner Technik für die Aussaat vorbereitet hat.

Die Allianz Kulturstiftung ist im Übrigen eine gemeinnützige Stiftung, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Sie ist mit einem Stiftungskapital von 51 Millionen Euro ausgestattet. Die Stiftung will nach eigenen Angaben als Begleiterin eines gesellschaftlichen Wandels wirken – operativ und fördernd. Die Stiftung engagiert sich für translokale Kunst- und Kulturprojekte in Europa und im Mittelmeerraum.