Genthin l Landrat Steffen Buchhardt (SPD) hält nach wie vor sein Gesprächsangebot gegenüber dem Vorstand des Tourismusvereins aufrecht. Für ihn ist das eine Chance, eine außergerichtliche Einigung in den Verwerfungen zwischen seinem geschäftsführendem Vorstand und der QSG herbeizuführen.

Angebot steht

Auf Volksstimme-Anfrage antwortete er: „Mein Angebot steht, notfalls auch ohne den Genthiner Bürgermeister, mögliche Wege zu ergründen und diese im Anschluss den Genthiner Stadträten sowie den Mitgliedern des Tourismusvereins vorzuschlagen.“ Jerichow werde für diesen Fall am Beratungstisch Platz nehmen und sich einem Gespräch nicht verweigern, betonte Jerichows Bürgermeister Harald Bothe.

Diesbezüglich fühlte er sich in der Volksstimme-Berichterstattung am Freitag nicht korrekt wiedergegeben. Er stehe dem Weg des Landrates offen gegenüber und sei weiterhin zu Gesprächen bereit. Genthins Bürgermeister Matthias Günther (parteilos) zeigt sich weiter unnachgiebig. Er werde an den Klagen festhalten. Für ihn könne nur ein unabhängiges Gericht Entscheidungen herbeiführen. In einer Mitteilung am Donnerstag hatte Günther auf die Erklärung des Landrates reagiert, alle Beteiligten an einen Tisch zu einem klärenden Gespräch holen zu wollen. In der Mitteilung wirft Genthins Bürgermeister Günther dem Landrat vor, mit der Erklärung sein Neutralitätsgebot verletzt zu haben, ohne den Sachverhalt komplett zu kennen.

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Der Landrat sagte gegenüber der Volksstimme: „Der Vorwurf von Herrn Günther entbehrt jeder Grundlage. Ein Gespräch unter allen Beteiligten sei letztlich nur ein Angebot an alle Adressen.“ Günther sprach sich mittlerweile, wie vom Landrat ins Gespräch gebracht, auch dafür aus, die QSG aus dem Tourismusverein herauszulösen.