Karow | Am Freitagabend gab es einen Fackelumzug durch das Dorf. Die Atmosphäre war schon eine besondere, als die Umzugsteilnehmer von der Gaststätte „Fiener Krug“ bis zum Platz an der Feuerwehr zogen.

Große Verbundenheit

Beim Fest zeigte sich auch große Verbundenheit zur Einheitsgemeinde Elbe Parey. Weit über die Region reicht die Arbeit des Jugendhauses. Hier hat auch die Formation Ice Cream ihren Platz. Aus den Reihen stammt auch „Elli Erdbeer“, die mit ihrem Auftritt beim Karower Erntefest begeisterte. Schon beim Umzug durfte diese Verbundenheit gespürt werden. Mit seinem Spiel begeisterten das Schalmeienorchester aus Parey die Gäste. Die Musiker spielten später auf dem Festplatz im Karower Park auf.

Den Auftakt des Festes machte am Sonntag der Taubenflug auf dem Festplatz. Einen Erntedankgottesdienst gab es um 14 Uhr in der Kader Kirche.

Gäste aus Ziesar

Zur Tradition geworden ist die Teilnahme der Ziesaer Burgperlen, die das Fest in Kleidung aus den 1950er und 1960er Jahre bereicherten. Somit schaut Karow auch gerne über die Landesrenzen hinaus.

Für Freunde alter Landmaschinen wurden auf dem Festplatz Vorführungen mit historischer Landtechnik geboten.

Für die Kleinen

Für die kleinen Gäste standen eine Hüpfburg, ein Glücksrad, Ballwerfen, Kinderschminken sowie verschiedene Spiele und Preise bereit. Weiterhin konnte man sich am Preiskegeln und am Bierglasschieben beteiligen oder die Heimatstube besichtigen.

Die Besucher wurden mit Erbsensuppe aus der Goulaschkanone, Bratwurst und Getränken versorgt. Die Kindertagesstätte Karow, die Senioren und Freunde und der Heimatverein luden zu Kaffee und Kuchen ein. Zu dem Fest gehörte natürlich der Auftritt der Sportgemeinschaft Kade/Karow/Rogäsen dazu. Leider musste sie gegen Loburg eine Niederlage einstecken. Der Vereinsvorsitzende Jerry Ballerstein zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Spiel. Zu den Angeboten gehörte jahreszeitlich passend auch ein Kürbiswettbewerb. Es wurden wieder die größten, dicksten und schwersten Kürbisse von Karow gesucht. Die Sieger wurden mit einer kleinen Prämie geehrt. Viele ältere ehemalige Karower machten zudem einen Abstecher in die Kirche und das Herrenhaus, um eine besondere Atmosphäre zu atmen. Karow ist der Geburtstort von Joachim Wagner, einem der bedeutendsten Orgelbauer in Deutschland. So viele bunten Noten gab es in Karow zu einem tollen Fest.