Genthin l Gut besucht war die Pensionärs-Feier im Stadtkulturhaus. „Für viele Senioren ist die Feier ein Höhepunkt im Jahreskalender“, berichtete Christel Fehlberg, die gemeinsam mit Christa Loth und Hans Dietrichs die Organisation des Treffens übernommen hatte. Insgesamt rund 120 Pensionäre des ehemaligen Henkel-Werkes in Genthin nahmen teil. „Ich war mehr als 40 Jahre im Betrieb, lange Jahre in verantwortlicher Position“, erzählte einer der ältesten Teilnehmer des Nachmittages. „Deshalb bin ich gern hier, weil ich mit dem Unternehmen und auch den früheren Kollegen verbunden bin.“

Kontaktpflege

Aber zu der Tradition des Pensionärstreffens am Jahresende gehört auch der Kontakt der Generationen. „Jung für Alt“ hieß einmal ein Projekt, mit dem das Treffen einst unterstützt wurde. „Daraus entstanden ist der Kontakt zwischen den Henkel-Pensionären und dem Jungendhaus Thomas Morus“, erläutert Jugendhausleiter Ronny Harzendorf. Auch ohne das Projekt wird der Kontakt bis heute gepflegt.

Die Garderobe wurde von Morus-Jugendlichen betreut, aber auch die Tische ein- und abgedeckt und alle machten freiwillig mit. „Klar machen wir bei so etwas gern mit“, berichteten am Rande der Veranstaltung die Jugendlichen Lea Rakowski, Laura Kuzikowski und Sarah Führ. Emsig wirbelten sie zwischendurch entlang der Reihen, brachten Kaffeegedecke oder räumten diese wieder ab. Auch wenn dies gut geklappt habe, in die Gastronomie wollen die Mädchen deshalb nicht.

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Kichernde Rentiere

Eine gute Tradition ist auch das Bühnenprogramm, betreut in diesem Jahr vom Team rund um DJ Ralf Ballerstein. Während er für den guten Klang sorgte, machten die Kinder der Theatergruppe der Ludwig-Uhland Grundschule Lust auf die bevorstehenden Weihnachtstage. Da präsentierten sie etwa einen Weihnachtsmann im Verkehrsstau. „Der hat vergessen, dass wir fliegen können“, kicherten die Rentiere. So instruiert kann mit dem Geschenkeausteilen gar nichts schief gehen. Das die Kinder auch im Karneval zu Hause sind, bewiesen sie mit kleinen Sketchen.

„Warum schreist du den Weihnachtsmann so an?“, fragt die Mutter die Tochter. „Na, der trägt doch dasselbe Hörgerät wie Onkel Klaus“, kam da die Antwort. Und auch singen konnten Grundschüler: „Kinder stellt die Schuhe raus, morgen kommt der Nikolaus“, forderten sie die Zuhörer auf. Mit dem schwungvollen Programm, zu dem auch ein Kartoffel- und ein Gespenstertanz gehörte, machten die Kinder Reklame für ein Theaterstück, dass sie im Mai 2019 in ihrer Schule aufführen werden.

Carneval

Am 2. Februar werden sie bei der Festsitzung des Carneval Club Waschmittelwerk (CCW) ebenfalls ein Programm präsentieren. Doch bevor es so weit ist, kommt erst mal der Weihnachtsmann. Für die Uhlandschüler ganz in echt. Er überreichte ihnen auf der Kulturhausbühne kleine Geschenke.