200 Besucher kommen zum Roßdorfer Glühweinfest des Heimatvereins

Fest-Erlös kommt dem ganzen Dorf zugute

Von Simone Pötschke

Die Mühen des Roßdorfer Heimatvereins haben sich gelohnt: Etwa 200 Besucher ließen sich am Sonnabend das Glühweinfest an der denkmalgeschützten Alten Schmiede nicht entgehen.

Roßdorf l Es ist beschaulich und trägt dem dörflichen Charakter Roßdorfs Rechnung: das Glühweinfest. Ein adventlicher Abend in der Alten Schmiede und auf dem dazugehörigen kleinen Vorplatz hat sich seit 1995 zum festen Bestandteil des Arbeitsplanes des rührigen Roßdorfer Heimatvereins um Doris Drescher gemausert. "Einen großen Markt wollten wir von Anfang an nicht, wir mögen es kleiner", meinte die Vereinschefin am Sonnabend.

Schon vier Stunden, bevor sich die ersten Besucher einstellten, waren 13 Damen des Vereins sowie Mario Knitter, Werner Überschär und Gerd Wiegand mit den erforderlichen Vorbereitungen beschäftigt. Damit das Ambiete stimmig war, wurden Waffeln gebacken, Bratwurst gegrillt und natürlich der Roßdorfer Glühwein in reichlichem Maße angeboten. An diesem Abend wurde Glühwein aus etwa 130 bis 140 Flaschen Wein zubereitet.

Der Lohn aller Vorbereitungen war wieder ein durchweg voller Platz. "Ich staune immer wieder, dass neben den Roßdorfern auch viele Fremde kommen", freute sich Doris Drescher diesmal umso mehr, da auch das unbeständige Wetter sich offensichtlich nicht nachteilig auswirkte.

Wenn in den nächsten Tagen "Kasse" gemacht wird, hoffen die Mitglieder des Heimatvereins natürlich wieder auf einen kräftigen Nachschub für ihren gemeinsamen Sparstrumpf.

"Wir brauchen das Geld für unsere nächsten Vorhaben", sagte Doris Drescher. Zum einen wolle der Verein die Rentnerweihnachtsfeier unterstützen, weil ja die Gemeinde klamm sei. Außerdem, sagte Drescher, brauchen wir das Geld auch für die bevorstehenden Pflanzaktionen, um unser Dorf wieder schön zu gestalten.