Brettin l Axel Lorenz, Geschäftsführer des Vereins, schaut derzeit öfter als sonst auf sein Handy. Denn es kommen Nachrichten aus Spanien, die sind nicht privat. Jugendwart Julian Tiefert ist unterwegs auf der iberischen Halbinsel, auch nicht ganz privat. Julian Tiefert gehört zu den bundesweit rund 280 Gewinnern des Ehrenamtsförderprojekts „Fußballhelden – Aktion junges Ehrenamt“. Hierbei ehrt der Deutsche Fußballbund gemeinsam mit den Fußball-Landesverbänden und der gemeinnützigen „Kommt mit“ gGmbH Jugendfußballtrainer und Jugendfußballleiter im Alter von 16 bis 30 Jahren, die sich durch ihren „herausragenden, persönlichen Einsatz“ innerhalb ihrer Vereine besonders verdient gemacht haben.

Der Verein ist stolz, dass der Jugendwart mit dem DFB auf Reisen gehen konnte. Ein besonderer Höhepunkt der Reise mit dem DFB ist der Besuch von Camp Nou – das legendäre Stadion des europäischen Spitzenvereins FC Barcelona. Bar�a selbst bezeichnet den Camp Nou als das größte Stadion Europas mit 99 354 Plätzen.

Nach seiner Rückkehr bekommt Tiefert noch eine besondere Würdigung. Seit Jahren ist er als Nachwuchstrainer aktiv. Nun avanciert er zum Abteilungsleiter der Sektion Fußball.

Noch in diesem Jahr

Besonders stolz ist der Sportverein aber auch auf die Bewilligung der nächsten Fördermaßnahme. So wird es nun für beide Sportplätze eine Zuschauerbegrenzung geben. Dazu kommen neue Wechsel- und Trainerkabinen auf dem Hauptplatz. Der Kostenpunkt für die gesamte Maßnahme: 20 000 Euro. 90 Prozent davon werden gefördert über die Sportstättenförderung vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten. Die Arbeiten dazu werden nach Ende der Fußballsaison beginnen.

Über diese Landes-Förderung konnte der Verein im vergangenen Jahr zwei Beregnungsanlagen installieren. Über 13 Regner wird der Haupt- und Trainingsplatz computergesteuert oder manuell bewässert. „Die Qualität des Rasens hat sich wirklich verbessert“, sagt Geschäftsführer Lorenz. Doch künftig können Anträge dieser Art nicht mehr gestellt werden. „Die 90-Prozent-Förderung über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten gibt es so nicht mehr. Projekte, die unseren Bereich betreffen, werden dann ausschließlich noch mit 75 Prozent gefördert“, stellt Axel Lorenz fest. Bei der Freude ein Wermutstropfen.