Trend zu Handwerksberufen

Kommentar: Sinnstiftend und krisensicher

Im Handwerk oder auf dem Bau schuften? Nein danke, haben bisher viele junge Leute gesagt. Zu kurz gedacht. Mit den eigenen Händen etwas schaffen, praktisch arbeiten, das hat (wieder) Zukunft.

Von Susanne Christmann Aktualisiert: 16.09.2022, 11:46
Susanne Christmann über den Trend hin zum Handwerk.
Susanne Christmann über den Trend hin zum Handwerk. fotowerk halle

Wenn Handwerksmeister und andere mit der Ausbildung von nichtstudierten Fachkräften Betraute in der Vergangenheit immer den aus ihrer Sicht übermäßigen Hang der jungen Leute zu Abitur und Studium monierten, dann konnte man manchmal denken: Tja, dann ist Euer Angebot für berufliche Perspektiven halt nicht attraktiv genug. Einfach die alte Weisheit „Handwerk hat goldenen Boden“ zitieren genügt schon lange nicht mehr. Aber so leicht kann man es sich nicht machen. Auch wenn jetzt durch die krisenhaften Zustände die Vorzüge handwerklicher Berufe besonders zutage treten. Und die Leute den Dachdeckern, Fliesenlegern und Bauleuten salopp gesagt die Bude einrennen. Krisenfest, sinnstiftend und gut bezahlt - nicht die schlechteste Kombi für den Start in ein berufliches Leben, nach dem eine Karriere winken kann, die Arztkittel, Anwaltsrobe und Doktorhut in nichts nachstehen muss. Und die im wahrsten Sinne des Wortes mit den eigenen Händen geschaffen werden kann.

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